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Game-Tipp

"Spore Labor"

published: 20.07.2008

"Spore Labor"  ist für Mac und PC erhältlich (Foto: EA)"Spore Labor" ist für Mac und PC erhältlich (Foto: EA)

Eigentlich muss man einen Warnhinweis vorwegschicken, denn das "Spore Labor" ist kein Spiel im eigentlichen Sinne. Stattdessen handelt es sich um ein Zusatzprodukt, das vor dem Erscheinen des echten Spiels im Herbst quasi als Teaser auf den Markt geschickt wird. Und es gibt diese "Anmache" gleich in zwei verschiedenen Versionen: zum einen als Basisversion gratis im Internet und zum anderen als Premiumversion für zehn Euro beim Händler eurer Wahl.

Aber was ist das "Spore Labor" denn nun? Im Herbst wird mit "Spore" das neue Konzeptspiel von Will Wright erwartet. Es verspricht ein ähnlich genialer Coup zu werden wie seinerzeit "Die Sims". Wright ist berühmt-berüchtigt als einer der innovativsten Entwickler der Szene. Mit "Spore" wird ein Game erscheinen, in dem man die Entstehung einer Spezies vom Einzeller an nachspielen kann.

Genau hier kommt das "Labor" ins Spiel oder, besser gesagt, zum Konsumenten. Denn mit diesem Kreaturenbaukasten kann man sich selbst zum Schöpfer aufschwingen und somit Anteil am Spiel nehmen. Wer möchte, kann hier seine eigenen Kreaturen erschaffen, und zwar detailliert und animiert. Die Basisversion greift dabei "nur" auf etwa ein Viertel der Optionen zurück, die man mit der Premiumversion auf den Rechner holt.

Anfangs steht einem ein Körper zur Verfügung, der Ähnlichkeit mit einer schwebenden Bohne hat, aber bereits durch Anklicken verändert werden kann. Man sieht eine Wirbelsäule, die man nun nach Belieben verschieben, verlängern, kürzen oder mit Masse umgeben kann - stufenlos versteht sich. Alle möglichen Körperformen sind hier denkbar und das Wichtigste daran ist, dass sie Einfluss auf Eigenschaften wie etwa die Beweglichkeit und Fortbewegung haben.

Diese Kreatur wurde mit "Spore Labor" entworfen (Foto: EA)Diese Kreatur wurde mit "Spore Labor" entworfen (Foto: EA)

Nun braucht ein Alien aber nicht nur einen Rumpf, sondern auch diverse Körperteile. Man kann aus einer Vielzahl an Teilen aussuchen, Münder, Schlunde, Gierrachen, Augen, Guckhöhlen, Stielglotzer, Nasen, Rüssel, Ohren, Fühler, Sensoren oder was auch immer. Dazu kommen zig Arme, Beine, Greifer, Klauen und Saugnäpfe. Eine frei designbare Farbgebung der Kreatur ist möglich. Waffen wie Stachel, Klingen, Hämmer (alles in Form von Körperauswüchsen) oder diverse kosmetische Elemente wie Farne, Verhornungen und Flügel sind ebenfalls erhältlich.

Dass alle diese Dinge auch tatsächlich Auswirkungen haben und das Tier in seiner Art verändern, ist dabei der eigentliche Clou. Denn je nach Maul-Ausstattung bedarf die Kreatur etwa einer bestimmten Nahrung und hat eine bestimmte tonale Ausprägung bei Lockrufen oder Brüllen. Die Kreaturen können ganz verschiedene Überlebensstrategien annehmen, je nach körperlicher Ausstattung. Es gibt beispielsweise Bezauberung durch Schmuck, furchtlosen Angriff durch Bewaffnung, Flucht durch schnelle Bewegung, Tarnung oder Ähnliches.

Um alle diese Taktiken und möglichen Arten der Bewegung für die Kreatur zu erforschen, kann man innerhalb eines Experimentierkreises die Kreatur sozusagen "probelaufen" lassen. Dabei kann ihr Schöpfer das Wesen durch diverse Emotionen jagen, ihr Kinder verpassen oder sie bewegen. Diese Testläufe sind dabei so knuddelig-süß animiert, dass man sich schon in das spätere Spiel verliebt, obwohl man doch nur einen Baukasten vor sich hat. Klasse und absolut lohnenswert.

Und da das Ganze auch noch mit dem Internet verbunden ist, kann man sich in der "Sporeopädia" die Kreaturen von Tausenden Nutzern auf der Welt anschauen. Man kann also auf Millionen von Aliens zurückgreifen, die teilweise in stundenlanger, detailverliebter Arbeit erzeugt wurden. Wenn das mal nicht zehn lohnende Euro sind – vor allem, weil sie sich auch noch auf den Kauf des Spieles im Herbst anrechnen lassen. So muss kreative Spielerschaffung aussehen. Toll.

[Lars]

Links

www.spore.com

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