Game-Tipp

"Race Driver: GRID"

published: 24.08.2008

"Race Driver: GRID" ist für Xbox 360, PS3 und PC erhältlich (Foto: Codemasters)"Race Driver: GRID" ist für Xbox 360, PS3 und PC erhältlich (Foto: Codemasters)

Rennspiele haben wir euch ja nun schon einige vorgestellt und tatsächlich ist es eines der beliebtesten Genres für Gamer überhaupt und so kann man jederzeit damit rechnen, mit tollen Spielen versorgt zu werden. Ganz vorne dabei sind immer wieder die Highlights "Gran Turismo" oder "Forza", aber auch Codemasters "Colin McRae's Dirt" konnte sich echt sehen lassen. Und mit "Race Driver: GRID" schickt Codemasters nun den Dirt-Devil runter von den staubigen Pisten und hinein in den Asphaltdschungel. Aber bevor ihr loslegen könnt, müsst ihr euch bei diesem Spiel erstmal beweisen, und das ist nicht ohne, denn ihr müsst ausgerechnet das Monstrum Dodge Vyper eine Runde lang unter Kontrolle halten. Ist dies aber erstmal geschafft, kann man sich entspannter hinter das Steuer setzen, denn nun gilt es im Karrieremodus erstmal Lehrgeld zu zahlen, oder besser zu verdienen. Mit kleinen Rennen, mühsam erfahrenen Geldern mehrst du deinen Fuhrpark und hoffst irgendwann genug zu haben, um einen Rennstall zu gründen. Ist der dann erreicht, geht es mit mehr als 50 verschiedenen Events erst so richtig los. Dazu kommen extrem viele Lizenzen von tollen Autos, ein super-variabler Eventkalender, der dir Bolidenrennen, Crash-Derbies, Straßenschlachten durch die Metropolen der Welt aber auch Originalrennstrecken, wie etwa Spa oder der Nürburgring, und zum Grande Finale das 24-Stundenrennen von Le Mans. Da du all diese Rennen mit unterschiedlichsten Autoklassen meistern musst, kommt eigentlich so gut wie keine Langeweile auf.

Im Verlauf der Karriere wird es dann neben der Renntätigkeit immer wichtiger auch auf Manager-Aufgaben zu achten und Sponsoren einzuwerben, auf Gewinnoptionen zu achten und schließlich Teamkollegen anzuwerben, die allesamt ihre Stärken und Schwächen aufweisen. Zum Glück ist das aber nicht allzu dominant im Spiel, so dass der Fahrspaß eindeutig im Vordergrund steht. Und das ist es auch, was "Race Driver: GRID" von "Gran Turismo" unterscheidet. Wo bei "GT" geschraubt und getüfftelt, taktiert und memorisiert werden muss, da kann man bei "GRID" einfach fahren. Direkt ans Steuer, keine Zeit für Schnick und Schnack. Das ist klasse für jeden Spielspaßfan, den Simulationsbegeisterten wird es aber eher nerven. Denn "GRID" bietet sowohl in puncto Fahrverhalten aber auch in Sachen KI nicht die Klasse und ausgefeilten Systeme wie eben "GT" oder "Forza". Aber das muss ja auch gar nicht immer sein, denn heizen und den Nervenkitzel der Straße spüren, das reicht ja.

Vor allem dann, wenn das optisch so genial umgesetzt ist, wie bei "GRID". Hier haben sich die Programmierer richtig Mühe gegeben und ein Spiel geschaffen, das optisch voll und ganz hält, was die Konsolen versprechen. Da ist das mickerige Umfeld der Prologue-Version von "GT" geradezu lächerlich, so voller Effekte und Leben ist hier die Strecke. Und die Boliden? Wow, tolles Flair, klasse Optik. Was will man mehr?

[Lars]

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Links

www.racedrivergrid.com

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