Game-Tipp

"Motorstorm: Pacific Rift"

published: 14.12.2008

"Motorstorm: Pacific Rift" ist für PS3 erhältlich (Foto: Sony CEE)"Motorstorm: Pacific Rift" ist für PS3 erhältlich (Foto: Sony CEE)

Der erste Teil zu "Motorstorm" war einer der Starttitel der neuen PS3 und bot erstmals einen genialen Ausblick auf die grafischen Fähigkeiten der Next-Gen-Konsole. Mehr als ein Jahr Entwicklung und viel Erfahrung mit der Konsole machen den Nachfolger "Motorstorm: Pacific Rift" zu einem wahren grafischen Feuerwerk, bei dem die PS3 zeigen kann, was alles in ihr steckt.
Wir begeben uns weg aus dem an Arizona erinnernden Monument Valley und fliegen über die tiefgrünen Wälder einer Pazifikinsel, als plötzlich riesige Wellen an die zerklüftete Felsküste prallen und in den Hochlagen des Gebirges die ersten Vulkane beginnen Lava zu speien. Ja, diesmal haben die Rennfahrer (und einer davon sind ja wir) es mit allen Elementen gleichzeitig zu tun. Denn auf den Pazifik-Strecken werden die extremsten Landschaften zu den Schauplätzen der härtesten Rennen der Welt.

Wie im letzten Teil muss man auch bei "Pacific Rift" erstmal ein paar Rennpässe freispielen, um an die ganzen Strecken und Fahrzeuge zu kommen. Diesmal jedoch sind die Strecken (und damit auch die Eventpässe) in vier Kategorien eingeteilt, die nach den vier Elementen benannt sind: Feuer, Wasser, Erde, Luft. In allen vier Kategorien muss man sein Können beweisen. Da gilt es Lavaströme zu umfahren, an Küstenstrecken den Wellen auszuweichen, durch Dschungelgebiete zu rasen oder über hohe Bergkämme zu brettern. Auf den Strecken gibt es wie schon im letzten Teil nicht nur einen richtigen Weg, sondern diverse Abbieger, Abkürzungen und Hindernisse, die man je nach Fahrzeug schlechter oder besser nimmt.

In Sachen Fahrzeuge hat man sich bei "Pacific Rift" größtenteils an den Vorgänger gehalten, denn wieder kann man vom Motorrad (leicht, wendig aber auch sehr anfällig für gegnerisches Rammen) bis zum Renn-LKW (schwer, träge aber extrem solide gebaut) so ziemlich alles fahren, was auf Reifen daher kommt. Und je nach Fahrzeug sollte man die Strecken auf den richtigen Parcours hin austesten, denn Motorräder, Trikes oder Buggies fliegen nun mal deutlich besser als so ein 7,5 Tonner, der dafür aber im Schlamm keine Probleme hat.

Und damit wären wir dann auch schon bei der Umwelt von "Pacific Rift", die dank der ausgereizten PS3 so brillant schimmert wie bei keinem anderen Rennspiel. Da kann sich selbst "Gran Turismo" noch eine Scheibe abschneiden. Egal ob glühende Lava, spritzende Gischt oder Nebelschwaden, die Umwelteinflüsse wirken realistisch, so realistisch, dass man im Vorspann des Spiels nicht zwischen Film und Render-Aufnahmen unterscheiden kann. Oder ist da überhaupt Realfilm zwischen? Ich meine nicht, denn die Grafik istgestochen scharf und einem "National Geographic"-Foto ebenbürtig. Dieses Spiel lohnt sich alleine schon für die Grafik. Und da der Spielspaß auch noch genial hoch ist, kann ich "Pacific Rift" vollstens empfehlen.

[Lars]

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