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Game-Tipp

"Prince of Persia" auf der Playstation 3

published: 18.02.2009

"Prince of Persia" ist für PC, PS3 und Xbox 360 erhältlich (Foto: Ubisoft)"Prince of Persia" ist für PC, PS3 und Xbox 360 erhältlich (Foto: Ubisoft)

Die Welt von 1001 Nacht ist eine der bekanntesten Erzählwelten schlechthin. Da gibt es böse Geister aus Flaschen, Sandstürme und vieles mehr. Sie ist sozusagen die schöne, mythische und faszinierende Seite des Mittleren Ostens. Da, in den weiten Persiens, spielt auch der neueste Teil der bekannten "Prince of Persia"-Reihe.

Das Debüt auf der Playstation 3 kann sich sehen lassen. Es ist optisch eine Abkehr von den mittelalterlich, realistischen Darstellungen der Vorgänger oder des aus der gleichen Spieleschmiede stammenden "Assassin's Creed" und glänzt vielmehr mit wundersamen Bauten, mechanischen Wundern und dem Gefühl, mitten in Scheherazades Märchenstunde gerutscht zu sein.

Hier ist alles auf edle, hochglänzende Optik poliert worden. Nur der Prinz, bislang ein Held in strahlendem Tuch, ist ein wenig incognito unterwegs. Er sieht mehr nach Aladdin aus, in Lumpen gehüllt, mit rauem Charme und diebischer Freude am Klettern, Raufen und Prinzessinnenbefreien.

Nur ist es in "Prince of Persia" keine Prinzessin, die er rettet, sondern so etwas wie eine Göttin, die ihm fortan bei seinen Abenteuern zur Seite steht. Das dynamische Duo aus dem Prinzen und dem magischen Wesen Elika wird fortan durch die märchenhaften Lande Persiens ziehen müssen, um das Land von der dunklen und zerstörerischen Macht Ahrimans zu befreien. Der hat nämlich – ähnlich wie in "Okami" - das Land verdunkelt. Ihr macht euch also gemeinsam auf den Weg, kämpft ab und zu gegen Schattengegner und besiegt schließlich den jeweiligen Handlanger des Gottes, um das Land zu befreien.

Schön hierbei ist die völlig freie Wahl der Reiseroute, weniger toll ist die Tatsache, dass die Endgegner allesamt gleichförmig zu besiegen sind. Ist dies aber geschafft, gilt es, das Land mit Hilfe der Lichtkeime des Gottes Orimazd wieder erneut zu beleben. Als besonders hilfreich erweist sich dabei die gute Elika, die "Okami"-mäßig Blumen und Schmetterlinge aus den Keimen hervorbrechen lässt.

Auch sonst ist Elika ein wahrer Quell an Hilfestellungen: Sie kämpft automatisch mit, bedient Hebel, wenn der Prinz nicht herankommt, und selbst wenn man mal daneben springt, ist ihre magisch-helfende Hand zur Stelle. Das ist am Anfang noch ganz nett, und gerade für Anfänger eine echte Erleichterung, grenzt aber den Spielspaß schnell ein wenig ein. Wenn man nichts mehr falsch machen kann, verliert sich der Reiz einer schweren Aufgabe leichter.

Da dies aber so ziemlich das einzige Manko des Spiels ist, das ansonsten mit unglaublich schöner Grafik, toller Story, wenigen aber guten Kämpfen und einige schicken Rätseleinlagen aufwartet, verzeiht man den Entwicklern die gottgleiche Hand der Elika und freut sich über ein sehr schön spielbares "Prince of Persia."

[Lars]

Links

www.princeof- persiagame.com

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