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Game-Tipp

"Ultimate Band"

published: 25.03.2009

"Ultimate Band" ist exklusiv für Wii erhältlich (Foto: Disney Interactive)"Ultimate Band" ist exklusiv für Wii erhältlich (Foto: Disney Interactive)

Party-Spiele sind derzeit (oder immer noch) der große Hit auf den Konsolen dieser Welt, egal ob man singt, Gitarre spielt, Quizzes beantwortet oder Sport betreibt. Ein besonderes Highlight sind dabei die Spiele, in denen man seine eigene Musikalität unter Beweis stellen muss wie etwa "Rock Band" oder "Guitar Hero". Da die Wii bislang keine kostspieligen Instrumente zu bieten hat, die bei oben genannten Titeln einen großen Teil des Spaßes ausmachen, hat sich Disney Interactive jetzt mit "Ultimate Band" eine Alternative ausgedacht, die auch Wii-Spielern den Band-Spaß ermöglichen soll.

Und das ist sogar ziemlich gut gelungen, bedenkt man, dass "Ultimate Band" im Gegensatz zu "Rock Band" sogar eine Art Storymodus hat und den Spieler so durch die diversen Spielebenen führt. Und so besetzt man in einzelnen Abschnitten die Positionen einer durchschnittlichen Band, lernt die Drums zum Beben, die Saiten auf Gitarre und Bass zum Schwingen zu bringen und die Bühnenfront durch seine Vokaltalente anzuheizen. Das ganze geschieht wie gesagt nett in eine Story verpackt, ohne dümmliche Talent-Show-Sprüche und mit einigem Witz in Animationen und ähnlichem.

Und da andere Spiele in der Spielmechanik auf eben die teueren Extra-Instrumente zurückgreifen und man den Wii-Käufern diese Investition nicht zumuten wollte, hat man sich bei Disney Interactive dafür entschieden, mit der intuitiven Steuerung der Wii zu arbeiten, mit unterschiedlichem Erfolg. Da wäre die ultimative Stimme, die leider völlig fehlt, da es kein Mikro gibt. So ist der Frontmann (oder die Frontfrau) dazu verdammt ein stummes Mimenspiel zu vollführen, was wohl den uninteressantesten Teil des ganzen Spiels ausmacht. Am Bass muss man sich recht umständlich mit den Controllern rumschlagen, verdrischt viele Noten und fragt sich, ob es nicht besser ginge? Geht es, denn das beweist die normale sechssaitige Gitarre. Dort ist die Steuerung sehr gut gelungen, man schwingt mit Remote und Nun-Chuck so geschickt durch die Luft, dass Eddie Van Halen neidisch werden könnte. Und auf den Drums zeigt sich dann, dass das "Rock Band"-Accessoire gar nicht nötig ist. Ideal für Snares, Hi-Hats und TomToms geeignet, ist es ein Heidenspaß, sich mit den Wii-Controllern vor den Fernseher zu stellen.

So durchmischt und unterschiedlich wie die Spielmechanik ist allerdings auch die Playliste bei "Ultimate Band", denn man spielt nicht etwa nur eine Musikrichtung durch, sondern gleich so ziemlich alles, was der Musikmarkt bietet. Und bei 40 Titeln bedeutet dies, dass man nach drei bis vier Songs seines Lieblingstiles auf einmal mit Cheap Trick leben muss oder mit Avril.

So ist für jeden etwas dabei, aber eben nicht viel. Ein guter Einstieg, eine günstige Option oder einfach nur eine nette Ergänzung für die Wii stellt "Ultimate Band" auf jeden Fall dar. Nur dass man nicht mal die Originaltitel genommen hat, sondern teils ultimativ mäßige Coverversionen, das muss man dem Spiel wirklich übel nehmen.

[Lars]

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