Game-Tipp

"Trivial Pursuit"

published: 13.04.2009

"Trivial Pursuit" ist für Wii, Playstation 3, Playstation 2 und Xbox 360 erhältlich (Foto: Foto: EA)"Trivial Pursuit" ist für Wii, Playstation 3, Playstation 2 und Xbox 360 erhältlich (Foto: Foto: EA)

Nachdem wir euch vor einiger Zeit die virtuelle Variante des Brettspiels "Monopoly" vorgestellt haben, ist diese Woche ein weiterer Klassiker in Sachen Familienunterhaltung an der Reihe. Ironisch daran mag zu bemerken sein, dass das Originalspiel in den 80er Jahren als Alternative zum aufkommenden Videospielmarkt gesehen wurde und somit seinen Siegeszug durch die amerikanischen und später dann auch europäischen Wohnzimmer antrat. Beim Brett- wie auch beim Videospiel geht es um das Allgemeinwissen, vielmals mit Schwerpunkt im Bereich populäre Kultur- und Zeitgeschichte - gefragt ist also, was aktuell so passiert.

Für alle Wissensspieleinsteiger ist die Videovariante dann aber doch geeigneter, da man hier nicht die Antwort aus dem Kopf wissen muss, sondern eine von vier Multiple-Choice-Antworten geben darf. Manchmal ist es auch nötig, Schätzungen mit Hilfe von Landkarten, Schiebereglern oder ähnlichem abzugeben. Generell bleibt es aber auch virtuell beim Einsammeln von Tortenstücken für den Spielstein, der sich mit großem Wissen auch recht bald füllt. Und wie auf dem Brett ist es eine Tortur einem Kenner zuzuschauen, denn man kommt einfach nicht an die Reihe und wartet.
Um diese lange Wartezeit und quälerische Geduldsprobe nicht zu haben, gibt es jetzt auf der Konsole die Möglichkeit, im Partymodus das Spiel zu spielen. Dabei wird abwechselnd geantwortet und die einzelnen Kategorien abgehakt. Die Tortenstückchen sind dabei die Leben für die Endrunde, die man seinen Gegner auch abluchsen kann. So sind im Partymodus einzelne Extras zu holen oder man kann gar auf die Wissensfertigkeiten des Antwortenden wetten und dadurch Boni reinholen. Wer richtig einen auf Besserwisser macht, der wettet einfach, dass der andere Spieler falsch rät und man es danach selber richtig macht. So was ist zwar leicht gehässig, kam aber im Original bereits vor. Wer hätte nicht dort auch schon neben Onkel Dieter gesessen und dumme Kommentare nach den eigenen falschen Antworten ertragen müssen.

Neu am virtuellen Spiel ist sicherlich auch, dass man jetzt alleine durchaus auch Spaß am Spiel entwickeln kann. Der Singleplayer-Modus ist recht innovativ, strafft das Spiel noch mehr und bietet einen Anreiz durch Highscore-Listen. Jede richtige Antwort vergrößert den Punktemultiplikator und so steigert man seine Gesamtpunktzahl in ungeahnte Höhen, um sie dann mit anderen zu vergleichen. Außerdem kann man so heimlich für die Gemeinschaftsrunden üben.

Da die Anzahl der Fragen schön hoch ist, entstehen Wiederholungen erst Stunden nach Beginn des Spiels und da auch die Wartezeiten (zumindest auf Xbox und PS3) minimal sind und Grafik und Sound des Spiels auf Understatement setzen, ist die virtuelle Alternative zur Alternative zu Videospielen gut gelungen. Deutlich besser jedenfalls als "Monopoly". Nur den Familienabend am Wohnzimmertisch ersetzt das Spiel doch irgendwie immer noch nicht.

[Lars]

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