Game-Tipp

"Star Wars: The Old Republic"

published: 15.01.2012

"Star Wars: The Old Republic" ist exklusiv für PC erhältlich (Foto: EA)"Star Wars: The Old Republic" ist exklusiv für PC erhältlich (Foto: EA)

"Es war einmal vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie..." muss es auch beim neuesten "Star Wars"-Abenteuer für den heimischen PC wieder heißen. Diesmal, mit dem Online-Rollenspiel "The Old Republic", geht es aber um weitere tausend Jahre in der Zeitrechnung in die Geschichte der Galaxie, also weit vor das Abenteuer, das wir aus den sechs Filmen kennen. Die Republik, unter der Leitung der Jedi-Ritter, und das Sith-Imperium stehen im Krieg miteinander und der Konflikt weitet sich aus.

Individueller Inhalt

Die Spieler können wahlweise der hellen oder der dunklen Seite der Macht beistehen - und den Kampf für Jedi oder Sith antreten. Dabei besteht die Wahlmöglichkeit jeweils vier unterschiedlicher Klassen. Und genau diese Klassen entscheiden in "Star Wars: The Old Republic" ("Star Wars: The Old Republic") dann auch über den weiteren Verlauf der Geschichte, die entsprechend gleich bis zu achtmal gespielt werden kann. Denn der Einzelspieler-Inhalt des Spiels ist je nach Klasse individuell und liefert das eigentliche Neue für das Online-Genre. Im Gegensatz zu "World of Warcraft" & Co. bietet "SWTOR" nämlich gerade in Hinsicht auf die erzählten Geschichten das gewohnte "Star-Wars"-Niveau und steht damit qualitativ weit über der Konkurrenz. Entsprechend lohnend ist es also, die Story mit jeder Klasse einmal durchzuspielen.

Hoffnung für die Zukunft

Weniger lohnend hingegen ist das für Onlinespiele typische Gegeneinander der Multiplayerwelten, die im Moment noch sehr trist und mit Fehlern behaftet sind. Leider hat auch ein erfahrener Entwickler wie Bioware es nicht vollständig geschafft, das Multiplayer-Spiel von dem Gefühl zu befreien, man liefe von einer Attraktion zur nächsten, ohne dabei einen roten Faden zu haben und lässt das Level-Up über stupide Klick-Kämpfe und Sammelaufgaben durchführen. Die Möglichkeit zur Interaktion mit der Welt, zur Einflussnahme auf die Welt, dies verringert sich nach dem Durchspielen der Hintergrundgeschichten auf ein Minimum. Wenn man also einmal das Ende der bisher möglichen Charaktersteigerungen erreicht hat, dann ist "SWTOR" auch nicht viel anders als andere Online-Rollenspiele, zumindest bis jetzt. Denn die eigentliche Herausforderung für ein solches Spiel ist ja nicht der Anfangsinhalt, sondern das, was in Zukunft das Spiel im Abonnent interessant halten soll. Bisher jedenfalls sieht es gut aus, mal sehen was noch kommt.

[Lars]

Amazon

Links

www.swtor.com/de

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung