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Kino-Tipp

"Ixcanul"

published: 31.03.2016

María (María Mercedes Coroy) sehnt sich nach einem Leben außerhalb Guatemalas (Foto: Kairos Filmverleih) María (María Mercedes Coroy) sehnt sich nach einem Leben außerhalb Guatemalas (Foto: Kairos Filmverleih)

Im nach Kaffee und Vulkan riechenden Hochland Guatemalas lebt die 17-jährige María (María Mercedes Coroy) mit ihren Eltern. Sie ist dem Plantagenvorsteher Ignatio (Justo Lorenzo) versprochen. Schon bald soll die Hochzeit stattfinden. Doch María träumt von etwas ganz anderem: Sie möchte in die USA auswandern. Denn da sie zu den Mayas gehört, wird sie in ihrem Heimatland schlecht behandelt. Um ihr Ziel zu erreichen, bandelt sie mit dem Kaffeepflücker Pepe (Marvin Coroy) an, der ihr eine gemeinsame Zukunft in den Vereinigten Staaten verspricht. Doch kurz nachdem María von ihm schwanger wird, lässt dieser sie im Stich...

Trailer "Ixcanul" Bundesstart: 31. März 2016 http://kairosfilm.de/filme/ixcanul Trailer

Trailer zu "Ixcanul"

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"Ixcanul" ist der erste Film von Regisseur Jayro Bustamante. Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin gewann das Drama den Silbernen Bären. Eindrucksvoll wird die Situation der Maya in Guatemala gezeigt. Sie beherrschen größtenteils nicht die Amtssprache Spanisch und werden von der mehrheitlich europäischstämmigen Bevölkerung ausgebeutet. Auch María bekommt diese Problematik zu spüren, als sie im Krankenhaus einen auf Spanisch verfassten Wisch unterschreibt, dessen Inhalt sie und ihre Familie gar nicht nachvollziehen können.


"Ixcanul" ist ein ergreifender Film, der die stille Wut der indigenen Bevölerung in Guatemala zum Ausdruck bringt. Die tragische Geschichte zieht den Zuschauer in den Bann, der bis zum Schluss mit der jungen María mitfiebert und mitleidet. Die Verbindung der Maya mit ihrem Land und der Natur wird besonders hervorgehoben. Der Konflikt zwischen Tradition und Moderne wird lebendig.





[Jonas Bickel]

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