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Kino-Tipp

"ostPUNK!/ too much future"

published: 28.08.2007

Der Film "ostPUNK! / too much future" dokumentiert die Punk-Bewegung in Ostdeutschland  (SUBstitut) Der Film "ostPUNK! / too much future" dokumentiert die Punk-Bewegung in Ostdeutschland (SUBstitut)

Anfang der Achtziger wurde etwas verspätet der Punk auch in der DDR gelebt, wenn auch unter erschwerten Bedingungen: einerseits Druck von oben durch die Regierung und andererseits Spionage in den eigenen Reihen durch in Bands eingeschleuste Stasi-Spitzel. Die Dokumentation "ostPUNK!/too much future" von Carsten Fiebeler porträtiert das Leben sechs ehemaliger Punks. Der Film konfrontiert Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, welchen Einfluss Punk auf ihr heutiges Leben hat.

Krach machte der Punk auch im Osten (Foto: SUBstitut)Krach machte der Punk auch im Osten (Foto: SUBstitut)

Im Osten stand die Punk-Bewegung im Gegensatz zum westlichen "No Future" unter dem Motto "too much future" im Kampf gegen vorgeschriebenen Zukunftsoptimismus. Die sechs Protagonisten kämpften an vorderster Front gegen die Zwänge der gesellschaftlichen Konformität für ihre Individualität, die sie sich bis heute bewahrt haben. Bands wie Wutanfall, Schleimkeim, Schlachthofarbeiter, Betonromantik oder Namenlos standen den westlichen Bands in nichts nach.

Ein Materialmix aus verschiedenen Medienformaten wie aktuellen Filmaufnahmen, unveröffentlichtem Original-Super8-Material und DDR-Propagandafilmen wurde bewusst nebeneinander in Szene gesetzt, um die Desorientierung und Anti-Anpassung zu veranschaulichen. Der Film ist sowohl Porträt wie Zeitzeugnis der Punk-Subkultur einer untergegangenen Gesellschaft - mit viel Musik, Krach und Authentizität.

"ostPUNK!/too much future" - Dokumentarfilm - Deutschland 2006 - 93 Min. - Verleih: Neue Visionen

[Jan van Hamme]

Links

ostPUNK! - too much Future

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