Kino-Tipp

"Das kalte Herz"

published: 20.10.2016

Lisbeth (Henriette Confurius) läuft vor dem eiskalt gewordenen Peter (Frederik Lau) davon und steht plötzlich an einem Abgrund (Foto: Weltkino) Lisbeth (Henriette Confurius) läuft vor dem eiskalt gewordenen Peter (Frederik Lau) davon und steht plötzlich an einem Abgrund (Foto: Weltkino)

Im Märchen "Das kalte Herz" von Willhelm Hauff glauben die Menschen noch an Geister. In der Neuverfilmung sind Jungstars wie Frederik Lau und Henriette Confusius dabei. Außerdem deutsche Leinwandgrößen wie Moritz Bleibtreu und Milan Peschel.

"Derbe mit Gefühl" - Fayzen im Pointer-Interview Pointer-Reporterin Jana hat Fayzen, der bürgerlich Farzad Zoroofchi heißt, zu einem Interview getroffen. Kurz vor dem Album-Release erzählt der 34-jährige unter anderem von verrückt machenden Zah

Das kalte Herz | Offizieller Teaser | Ab 20. Oktober 2016 im Kino


Inhalt

Für Peter Munk, Sohn eines Köhlers, ist die schöne Lisbeth, Tochter des wohlhabenden Glasmachers Löbel, unerreichbar. Stattdessen muss er sich aufgrund seines kohleverschmierten Gesichts die Demütigungen der Holzfäller gefallen lassen. Als seine Mutter ihm vom Glasmännchen erzählt, einem Waldgeist, der Wünsche erfüllt, sieht Peter seine Chance, sein Leben zu verändern. Tatsächlich findet er das Glasmännchen hoch oben im Wald. Doch wählt er seine drei freien Wünsche nicht mit Bedacht. So steht er schließlich als guter Tänzer, ohne Geld mit einer Glashütte da.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Lisbeth, die sich insgeheim schon längst für ihn entschieden hat, hilft ihm bei seiner neuen Existenz als Glasmacher. Einer gemeinsamen Zukunft scheint nichts mehr im Wege zu stehen, bis Lisbeths Vater 500 Gulden für die Hochzeit verlangt, die Peter nicht aufbringen kann. In seiner Verzweiflung sucht er den Holländer-Michel auf, einen verstoßenen Holzfäller, der im Wald lebt. Von ihm lässt er sich anstelle seines Herzens einen Stein in die Brust setzen. Von jedem Mitgefühl befreit, erlangt er schnell Reichtum und Macht. Doch Lisbeth erkennt den einst gutmütigen Peter nicht wieder. Um sie zurückzugewinnen, muss Peter sich sein Herz zurückholen.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Kritik

"Das kalte Herz" ist wohl eher ein unbekanntes Märchen. Den Ausgang der Geschichte nicht zu kennen, macht einen Kinobesuch jedoch wesentlich spannender. Auch wenn man ahnen kann, dass am Ende eine Moral stehen wird. Ausmalen sollte man sich aber keine heitere Kinderunterhaltung, sondern eine recht düsteres Fantasy-Abenteuer. Die Hauptdarsteller wie Frederik Lau oder Moritz Bleibtreu machen den Film sehenswert. Jedoch wären einige Details, wie die Gesichtstättowierungen der Figuren nach Stand, nicht nötig gewesen. Sie stören und sehen nicht schön aus. Das kohleverschmierte Gesicht des Peter Munks hätte ausgereicht, um zu zeigen, welches Ansehen er hat.

Originaltitel: "Das kalte Herz"; Fantasy; Deutschland 2016; Regie: Johannes Naber; Drehbuch: Johannes Naber, Christian Zipperle, Steffen Reuter, Andreas Marschall, frei nach dem Märchen von Wilhelm Hauff; Produzenten: Schmidtz Katze Filmkollektiv; Kamera: Pascal Schmit; Schnitt: Ben von Frafenstein; Musik: Oli Biehler; Kostüm: Juliane Maier; Darsteller: Frederik Lau, Henriette Confurius, Moritz Bleibtreu, Milan Peschel, David Schütter; Laufzeit: 119 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Verleih: Weltkino Filmverleih; Kinostart: 20. Oktober 2016

[Anne Harnischmacher ]

Links

Die Facebook-Fanpage zum Film

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung