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TV-Tipp

"Unsere 60er Jahre"

published: 28.10.2007

Familie Meier plant ihren Urlaub nach Spanien schon sechs Monate im Voraus:  1.200 Kilometer fahren sie mit dem neuen VW-Käfer (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)Familie Meier plant ihren Urlaub nach Spanien schon sechs Monate im Voraus: 1.200 Kilometer fahren sie mit dem neuen VW-Käfer (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)

Die ostdeutschen Beat-Musiker unterscheiden sich optisch kaum von ihren westlichen Nachbarn (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)Die ostdeutschen Beat-Musiker unterscheiden sich optisch kaum von ihren westlichen Nachbarn (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)

Ab dem 12. November sendet die ARD eine sechsteilige Dokumentation mit dem Titel "Unsere 60er Jahre. Wie wir wurden, was wir sind". Wenn man diese Zeit in Deutschland Revue passieren lässt, kommt man nicht umhin, die Ost-West-Trennung zu beleuchten und zu schauen, welche gesellschaftlichen Phänomene die Menschen in den beiden deutschen Staaten beschäftigten. Interessant ist es zu sehen, dass junge Leute in Ost und West Probleme teilten, die dem gleichen Kern entsprangen: die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, die Loslösung aus den Normen der muffigen 50er Jahre und die sexuelle und politische Revolution.

Michael Wulfes hat seinen Dokumentarfilm in sechs Folgen aufgeteilt. Sie sind chronologisch angeordnet. Jede Folge konzentriert sich auf etwa drei Menschen, die erzählen, wie sie die 60er erlebt haben. Da geht es unter anderem um eine junge Mutter, der das damals als Wundermittel gehandelte, de facto aber Missbildungen verursachende Mittel Contergan verschrieben wurde. Ein Leipziger Beat-Musiker brach rechtzeitig aus der DDR aus, um seinen Lifestyle uneingeschränkt ausleben zu können. Eine junge Westberlinerin wurde nach ersten Anzeichen von Jugendrebellion in ein Heim für schwer Erziehbare gesteckt. Auch das Thema Gastarbeit wird angerissen.

In den 60ern herrschte politischer Aufbruch (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)In den 60ern herrschte politischer Aufbruch (Bild: HR/zero one film/Privatfoto)

Fast alle Ereignisse werden aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert: Eine ehemalige Mitstreiterin der Studentenbewegung beschreibt den Tag, an dem die Lieferwagen in Berlin brannten. Andererseits erklärt der Sohn eines Unternehmers, wieso er die politische Umwälzung in Deutschland damals zu verhindern suchte.
Dass die Themen so umfangreich beleuchtet werden, öffnet für uns, die wir damals noch lange nicht geboren waren, neue Perspektiven auf ein sagenumwobenes Jahrzehnt.

"Unsere 60er Jahre. Wie wir wurden, was wir sind"
Montags, 21 Uhr, ARD
12. November bis 17. Dezember 2007

[Gesche Loft]

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