Zauberkonferenz an der Uni Bonn

20 Jahre Harry Potter

published: 11.04.2017

Hanne Birk und Marion Gymnich haben gemeinsam mit Studierenden die zweitägige Fachkonferenz organisiert (Foto: Martin Wein) Hanne Birk und Marion Gymnich haben gemeinsam mit Studierenden die zweitägige Fachkonferenz organisiert (Foto: Martin Wein)

Die Fantasy-Romanreihen der englischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling haben wohl jeden schon Mal in die magischen Welten des britischen Zaubererinternats Hogwarts entführt. 1997 zunächst als Kleinauflage von 500 Stück im britischen Bloomsbury-Verlag veröffentlicht, entwickelte sich der erste Band "Harry Potter und der Stein der Weisen" schnell zum Verkaufserfolg - weitere sechs Potter-Romane folgten. Erzählt wird in ihnen die Geschichte des Titelhelden Harry James Potter und seiner Konfrontationen mit dem bösen Magier Lord Voldemort und dessen Gefolgsleuten, den sogenannten Todessern. Jeder der sieben Bände beschreibt ein Schul- und Lebensjahr von Harry Potter, beginnend kurz vor seinem elften Geburtstag. Am 26. Juni diesen Jahres steht das 20-jährige Jubiläum an - doch schon Anfang April widmeten 150 Bonner Anglisten dem Jahrestag eine zauberhafte Fachkonferenz.
 

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Aspekte aus der Potter-Welt

Verzaubern ließ sich jetzt auch die Bonner Uni – Studenten aus Bönn, Köln und Leipzig widmeten Harry, Hermine und Co. während der Semesterferien eine eigene Konferenz. Studierende haben die Konferenz-Idee mit ihrer Professorin Marion Gymnich und deren Mitarbeiterinnen Hanne Birk und Denise Burkhard am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie verwirklicht. An den zwei Veranstaltungstagen wurde über Harrys Psyche, Religion, das Frauenbild, aber auch über Homosexualität und Rassismus in der Buchreihe gesprochen. Unter dem Titel "Happy Birthday Harry" fanden 20 englischsprachige Vortäge von Studierenden und Promovierenden zum Harry-Potter-Universum statt. "Harry Potter gehört unbedingt an die Uni", findet Gymnich. Viele Parallelen zu Werken von Charles Dickens oder der Geschister Brontë seien ganz offensichtlich. Die kommerzielle Verwertung störe sie ebenfalls nicht - das werde bei William Shakespeare oder Jane Austen ähnlich gemacht. Darüber hinaus wird im Bonner Hofgarten regelmäßig Muggel-Quidditch geübt - eine Variante für Spieler ohne den fliegenden Besen. Und wer mag, der probiert sogar ein Butterbier – was laut Gymnich "nicht unbedingt zu empfehlen ist".
 

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