Kino-Tipp

"Alien: Covenant"

published: 18.05.2017

Blitzschnelle, hochintelligente und Säure-spritzende Aliens überfallen die Covenant-Crew und töten ein Mitglied nach dem anderen (Foto: 2017 Twentieth Century Fox) Blitzschnelle, hochintelligente und Säure-spritzende Aliens überfallen die Covenant-Crew und töten ein Mitglied nach dem anderen (Foto: 2017 Twentieth Century Fox)

Der Weg ins Paradies beginnt in der Hölle: Mit dem neuen Kapitel "Alien: Covenant" kehrt Regisseur Ridley Scott zu dem von ihm erschaffenen Universum zurück. Die Crew des Kolonisations-Raumschiffs Covenant ist unterwegs zu einem abgelegenen Planeten am Rand der Galaxie. Sie entdeckt - wie sie glaubt - ein unerforschtes Paradies. Tatsächlich ist es aber eine dunkle, sehr gefährliche Welt. Als die Crew mit einer ihre Vorstellungskraft übersteigenden Bedrohung konfrontiert wird, muss sie einen grauenvollen Fluchtversuch unternehmen.

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ALIEN: Covenant Trailer 2 German Deutsch (2017)


Zur Handlung

Absolute Stille herrscht an Bord des Raumschiffs Covenant. Die Besatzung und die rund 2000 Passagiere befinden sich in künstlichem Tiefschlaf. Lediglich der Android Walter (Michael Fassbender) spaziert durch die endlosen Gänge. Das Schiff befindet sich auf dem Weg zum entlegenen Planeten Origae-6. Dort, am fernen Ende der Galaxie, hofft die Menschheit, neuen Siedlungsraum zu finden. Doch dann ist es urplötzlich mit der Ruhe vorbei, denn ein Stern, der gerade passiert wird, explodiert. Die Sonnensegel, die für den Antrieb der Covenant sorgen, werden restlos zerstört. Es gibt Dutzende Tote zu beklagen und auch der programmierte Kurs kann nicht gehalten werden. Kurze Zeit später stoßen die überlebenden Crewmitglieder auf ein nicht kartografiertes, dicht bewaldetes Paradies - einem vermeintlichen Garten Eden.


Doch als die Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston) und ihre Kollegen, darunter der neue Captain Christopher (Billy Crudup), der Android Walter und der Pilot Tennessee (Danny McBride), durch die bergige, bewaldete Landschaft laufen, fällt ihnen vor allem die merkwürdige, beunruhigende Stille auf: Kein Vogel ist zu hören – und auch kein anderes Tier. Dieser Planet liegt viel näher an der Erde als Origae-6, der sich als neue Heimat wohl auch bestens eignen würde. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass hier nichts ist, wie es anfangs scheint. Diese neue Welt ist düster und überaus gefährlich - hier zu bleiben wäre selbstmörderisch, denn die Bedrohung übertrifft jegliche Vorstellungskraft. Um zu überleben, müssen sie diesen Ort umgehend verlassen. So unternimmt die Crew der Covenant einen waghalsigen Fluchtversuch.


Über den Film

Regisseur Ridley Scott hatte sich mit Filmen wie "Blade Runner" schon früh einen Namen im Science-Fiction-Genre gemacht. Der Film ist psychologisch ausgefeilt, klaustrophobisch und furchteinflößend, dazu effizient und trickreich – genauso wie das schreckliche Monster, das Ellen Ripley und die Crew des Raumschiffs Nostromo 1979 jagt. "Alien: Covenant" wurde 2016 im Verlauf von 74 Tagen in den Fox Studios Australia und vor Ort im Milford Sounds, Neuseeland, gedreht. Die Covenant ist ein Pionierschiff auf wissenschaftlicher Mission. Es transportiert Menschen und Maschinen, um einen fremden Planeten zu kolonialisieren. Es gleicht einem Güterzug und besteht aus drei Sektionen, die in riesige Garagen führen. Dabei sehen sie von außen aus wie riesige Blechdosen; der Innenraum beherbergt allerdings innovative Technologien. Um das klaustrophobische Gefühl im Inneren der Covenant zu verstärken, wurden die Decken niedrig und die endlosen Korridore dunkel gehalten.


Die Szenen, die auf dem fremden Planeten spielen, wurden im Milford Sound und in den Fox Studios gefilmt. Die Landschaft entsprach der mysteriösen Schönheit der Natur Neuseelands: sehr wolkig, feucht, grau und neblig. Eine der schwierigsten Aufgaben war die Schöpfung einer neuen Alien-Kreatur. Der Neomorph ist die erste Generation eines Aliens, sollte aber gleichzeitig auch irgendwie an einen Menschen erinnern - quasi so aussehen, als wären beiden Lebensformen miteinander verschmolzen. Ebenso viel Wert wie auf die Schöpfung des Aliens wurde auf die Kostüme gelegt. Bedingt durch zahlreiche herumfliegende Film-Kugeln und dem reichlich fließenden Fake-Blut musste am Set eine große Anzahl von Ersatzkostümen vorrätig sein.


Originaltitel: "Alien: Covenant"; Action, Abenteuer, Horror, Science-Fiction; USA, Großbritannien; Regie: Ridley Scott; Drehbuch: John Logan, Dante Harper; Produktion: David Giler, Walter Hill, Ridley Scott, Mark Huffam, Michael Schaefer; Kamera: Dariusz Wolski; Komponist: Jed Kurzel; Darsteller: Michael Fassbender, Katherine Waterston, Billy Crudup, Danny McBride, Demian Bichir, Carmen Ejogo, Callie Hernandez; Laufzeit: 122 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; Verleih: Fox Deutschland; Kinostart: 18.05.2017

[Julia Petersen]

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