Kino-Tipp

"Für den unbekannten Hund"

published: 06.12.2007

Der Wandergeselle Festus (Sascha Reimann, r.) nimmt Bastian (Lukas Steltner, l.) unter seine Fittiche (Foto: Senator)Der Wandergeselle Festus (Sascha Reimann, r.) nimmt Bastian (Lukas Steltner, l.) unter seine Fittiche (Foto: Senator)

Der zweite Film der Zwillingsbrüder Dominik und Benjamin Reding handelt von Freundschaft und Verantwortung. Bastian (Lukas Steltner) ist ein 20-jähriger Betonbaugeselle. Eines Tages tötet er im Affekt einen unbekannten Mann an einer Tankstelle.

Auf der Flucht stößt er auf eine Gruppe von Wandergesellen. Deren charismatischer Anführer Festus, gespielt von Sascha Reimann (besser bekannt als Rapper Ferris MC), nimmt Bastian unter seine Fittiche. Eine Zeit lang sieht es so aus, als würde die entstehende Freundschaft beiden gut tun. Bastian fühlt sich zum ersten Mal angenommen. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Er muss sich seiner Tat stellen und riskiert dabei, seinen Mentor und die anderen Gesellen zu verlieren: Der Ermordete war nämlich einer von ihnen.

Mit "Oi!Warning" gelang den Reding-Brüdern 1999 ein Überraschungserfolg. Der Film faszinierte mit seiner unverfälschten Darstellung der Subkultur der Skinhead- und Punk-Szene. Auch "Für den unbekannten Hund“ berührt durch das realitätsnahe Porträt einer sozialen Randgruppe.

"Für den unbekannten Hund"; Deutschland 2007; Regie und Drehbuch: Ben und Dominik Reding; Kamera: Axel Henschel; Darsteller: Lukas Steltner, Sascha Reimann, Zarah Löwenthal, Hedi Kriegeskotte; Länge: 107 Minuten; FSK: ab 12; Verleih: Senator; Kinostart: 6. Dezember

[Gesche Loft]

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