Kino-Tipp

"Félicité"

published: 05.10.2017

Félicité (Vero Tshanda Beya) tritt jeden Abend als Sängerin in einer Bar auf (Foto: andolfi) Félicité (Vero Tshanda Beya) tritt jeden Abend als Sängerin in einer Bar auf (Foto: andolfi)

Das Drama "Félicité" spielt in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo. Es handelt von Félicité (Vero Tshanda Beya), die jeden Abend als Sängerin in einer Bar auftritt, um sich und ihren Sohn am Leben zu erhalten. Für die starke und unabhängige Frau steckt hinter der Musik eine große Leidenschaft und die Möglichkeit, sich für einen Moment in ihr zu verlieren.

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Félicité | official trailer (2017) Berlinale


Als eines Tages ihr Sohn Samo (Gaetan Claudia) einen schweren Unfall hat und dringend operiert werden muss, gibt Félicité alles, um das nötige Geld aufzutreiben. Dafür muss die Sängerin durch die Metropole reisen, die gleichermaßen von drückender Armut und dekadentem Reichtum geprägt ist und in der sie mit Rückschlägen und Gefahren konfrontiert wird. Einer der Stammgäste der Bar, Tabu (Papi Mpaka), hilft Félicité und unterstützt sie bei ihrem Vorhaben. Auch als Samo aus dem Krankenhaus entlassen wird, hört Tabu nicht auf, sich um ihn und Félicité zu kümmern und hilft dem Jungen, zurück ins Leben zu finden. Die Geschehnisse rund um Samo und die hartnäckige Beschaffung des Geldes hat die drei zusammengebracht und auf eine besondere Weise verbunden. Ab dem 5. Oktober 2017 ist "Félicité" in den deutschen Kinos zu sehen.
 

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Über den Film:

Regisseur Alain Gomis wurde in Paris geboren und hat westafrikanische Wurzeln. Nach der mehrfachen Regie von Video- und Kurzfilmen drehte er im Jahr 2002 seinen ersten Spielfilm "L'Afrance", in dem es um die seelischen Nöte von Migranten in Frankreich geht. "Félicité" wurde bisher bei den 67. Internationalen Film Festspielen Berlin und auf dem Fespaco 2017 gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet. Mit diesem Film entführt Regisseur Gomis in eine für uns andere Welt, die dennoch realitätsnäher nicht sein könnte. Die drei Hauptdarsteller Vero Tshanda Beya, Papi Mpaka und Gaetan Claudia sind alle im Kongo geboren. Papi und Gaetan wurden bei offenen Castings entdeckt und ausgewählt. Auch für die bereits theatererfahrene Vero ist es ihre erste Filmrolle.
Frankreich/Senegal/Belgien/Deutschland/Libanon 2017; Laufzeit: 123 Minuten; Regie & Buch: Alain Gomis; Musik: The Kasaï Allstars; Casting: Roger Ngandu Kangudia, Deschamps Matala Shakembo; Produzenten: Arnaud Dommerc, Alain Gomis, Omar Sall; Ausführender Produzent: Roger Ngandu Kangudia; Co-Produktion: Need Productions (Brüssel), Katuh Studio (Berlin), Schortcut Films (Beirut); Darsteller: Véro Tshanda Beya, Gaetan Claudia, Papi Mpaka; Verleih: Grandfilm, Starttermin: 05. Oktober 2017

[PA]

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