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Mario Adorf im Interview

"Weihnachten ist ein Fest der anderen"

published: 24.12.2007

Mario Adorf sprach mit Unikosmos über Weihnachten und das neue Jahr (Foto: Public Address) Mario Adorf sprach mit Unikosmos über Weihnachten und das neue Jahr (Foto: Public Address)

Er ist wahrscheinlich Deutschlands berühmtester und beliebtester Schauspieler der Gegenwart: Mario Adorf. Ob auf der Leinwand, im Fernsehen oder auf der Bühne, immer macht der heute 77-Jährige eine gute Figur. Er arbeitete mit Regisseuren wie Billy Wilder, Sam Peckinpah, Rainer Werner Fassbinder und Claude Chabrol zusammen und ist einer der wenigen international bekannten deutschen Kinostars. Man verbindet ihn unter anderem mit seiner Rolle im Oscar-gekrönten Film "Die Blechtrommel" und dem Auftritt in Helmut Dietls Society-Satire "Kir Royal".

Ab dem 24. Januar ist der der humorvolle 77-Jährige als Fischer im Jugendfilm "Die rote Zora" von Peter Kahane im Kino zu sehen. In dem Abenteuerstreifen nach dem Kinderbuch von Kurt Held agieren neben Adorf u.a. Ben Becker und Dominique Horwitz.

Im Interview verrät Adorf uns seine schmerzhaften Weihnachtserinnerungen und erzählt, wie er das Fest heute feiert. Außerdem spricht der verschmitzte Star über seine Wünsche fürs neue Jahr, Meryl Streep und Nicole Kidman.


Mario Adorf ist kein Fan von Weihnachten (Foto: Public Address)Mario Adorf ist kein Fan von Weihnachten (Foto: Public Address)

Haben Sie als Kind an das Christkind oder den Weihnachtsmann geglaubt?
"Sicher gab es Zeiten, zu denen ich an den Weihnachtsmann geglaubt habe. Mit sechs oder sieben vielleicht. Oder noch früher: vier, fünf wahrscheinlich sogar. Ich habe zwar erkannt, wer dieser Weihnachtsmann war und dass es eigentlich jemand war, den ich kannte. Trotzdem habe ich irgendwie an den Weihnachtsmann geglaubt. Ich habe das nicht gleich abgelegt und gesagt 'Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, ich will damit nichts zu tun haben!'"

Erinnern Sie sich an ein Geschenk, dass Sie zu Weihnachten bekommen haben, welches Ihnen besonders viel bedeutete?
"Ich kann mich nicht an viele Geschenke erinnern. Eine schmerzhafte, aber doch wichtige Erinnerung war für mich, als mir meine Mutter ein paar Schaftstiefel schenkte. Die hatte sie beim Schuster für mich machen lassen. Die drückten und passten nicht. Deswegen musste ich bis nach Weihnachten warten, um sie überhaupt anziehen zu können, nachdem sie geweitet wurden."

Sind Sie heute jemand, dem das Weihnachtsfest viel bedeutet?
"Da müsst ich lügen, wenn ich jetzt 'ja' sagen würde. Für mich ist Weihnachten eher ein Fest der anderen, nicht mein Fest. Meine Frau und ich verbringen es schon seit vielen Jahren mit Freunden zusammen. Das war früher in Rom so, das ist heute in Paris so, vor zwei Jahren war es in München. Letzten Endes ist Weihnachten ein Fest, das mir nicht viel sagt. Man muss sehen, dass man zumindest eine kleine Schar von Freunden zusammenkriegt, die keine Kinder haben und sich zu Weihnachten ein schönes Essen erlauben möchten. Das ist für mich das Höchste der Gefühle."

Haben Sie mit Ihren Freunden schon Rituale entwickelt? Kommt vielleicht immer das gleiche Gericht auf den Tisch?
"Nein, überhaupt nicht. Es sind auch leider nicht immer die gleichen Freunde."

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