Thriller

"Alles Geld der Welt"

published: 21.01.2018

Gail Harris (Michelle Williams) und Fletcher Chase (Mark Wahlberg) kämpfen in "Alles Geld der Welt" um einen entführten Jungen (Foto: TOBIS Film GmbH) Gail Harris (Michelle Williams) und Fletcher Chase (Mark Wahlberg) kämpfen in "Alles Geld der Welt" um einen entführten Jungen (Foto: TOBIS Film GmbH)

Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Öl-Magnaten J. Paul Getty (Christopher Plummer), in Rom von der Mafia entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht ans Bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer – schließlich hat er 13 weitere Enkel. Nur Pauls verzweifelte Mutter Gail (Michelle Williams) kämpft weiter um das Leben ihres Sohnes. Unermüdlich versucht sie, den alten Getty umzustimmen und verbündet sich schließlich mit dessen Sicherheitsberater, dem Ex-CIA Mann Fletcher Chase (Mark Wahlberg). Den beiden bleibt nur noch wenig Zeit, bis das Ultimatum abläuft...

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In "Alles Geld der Welt" rekonstruiert Regisseur Ridley Scott einen der spektakulärsten Entführungsfälle des letzten Jahrhunderts. Für seine packende Inszenierung wurde Scott ebenso für den Golden Globe nominiert wie seine Hauptdarstellerin Michelle Williams, die für die Rettung ihres Sohnes aus den Händen der Entführer kämpft. Eine weitere Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller erhielt Schauspiellegende Christopher Plummer in der Rolle des mürrischen Milliardärs. Er ersetze Kevin Spacey, der nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung aus dem Film herausgeschnitten wurde. Plummers Szenen wurden in Rekordzeit in den bereits abgedrehten Film eingefügt.

Christopher Plummer (Foto) ersetzte Kevin Spacey in der Rolle des J. Paul Getty (Foto: TOBIS Film GmbH)Christopher Plummer (Foto) ersetzte Kevin Spacey in der Rolle des J. Paul Getty (Foto: TOBIS Film GmbH)

Für Befremdung sorgten nach Drehschluss Berichte, wonach die Darsteller für die Nachdrehs extrem unterschiedlich bezahlt worden seien. Wahlberg soll - branchenüblich - deutlich mehr Geld als Williams erhalten haben, deren Rolle darüber hinaus weitaus umfangreicher als seine ist. Es scheint noch ein weiter Weg zu sein zur Geschlechtergerechtigkeit in Hollywood...
 

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