Kino-Kritik

"Nach einer wahren Geschichte"

published: 15.05.2018

Was hat die mysteriöse Elle (Eva Green) vor? (Foto: Carole Bethuel / Studiocanal GmbH) Was hat die mysteriöse Elle (Eva Green) vor? (Foto: Carole Bethuel / Studiocanal GmbH)

Der mittlerweile 84-jährige Oscarpreisträger Roman Polanski meldet sich nach vier Jahren mit dem Psychothriller "Nach einer wahren Geschichte" zurück. Der Film basiert auf dem gleichnamigen französischen Bestseller-Roman von Delphine de Vigan (im französischen Original: "D'après Une Histoire Vraie"). Die Story: Die Schriftstellerin Delphine wird von einer Ghostwriterin terrorisiert. Oder bildet sie es sich nur ein?

NACH EINER WAHREN GESCHICHTE Trailer deutsch | Ab 17. Mai im Kino!

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Szenenbilder aus "Nach einer wahren Geschichte" (12 Bilder)

Szenenbilder aus "Nach einer wahren Geschichte"
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Die Handlung: Der Film erzählt von der erfolgreichen Schriftstellerin Delphine Dayrieux (Emmanuelle Seigner), die sich nach ihrem sehr persönlichem Bestseller über das Leben ihrer toten Mutter in einer Schreibkrise befindet. Sie ist körperlich und auch geistig aufgrund ihrer schmerzhaften Erinnerungen und des plötzlichen Ruhms erschöpft und ausgelaugt. Nach einer Autogrammstunde, die sie aufgrund ihres Zustandes vorzeitig abbrechen muss, trifft sie auf die mysteriöse Elle (Eva Green), die sich nach und nach in ihr Leben drängt.
 

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Was ist wahr und was nicht? Diese Frage bleibt bis zum Schluss ungeklärt. Die Grenzen verschwimmen und lassen uns auch nach Film-Ende nicht los. Trotz großen Potenzials schafft der Film es nicht, die aufgebaute Spannung zu befriedigen. Stattdessen lässt er sie ins Leere laufen. "Nach einer wahren Geschichte" schafft es immer wieder, die Erwartungshaltung des Zuschauers an die Handlung zu durchbrechen und Konflikte ungelöst zu lassen. Ohne dramatischen Höhepunkt wird der Zuschauer mit bloßen Vermutungen alleingelassen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Werk Spielraum für Fantasie lässt, indem es immer wieder unterschiedliche Interpretationen befüttert.
 

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[Denise Lücke]

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