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Kino-Tipp

"Die Anruferin"

published: 24.03.2008

Sina (Esther Schweins, Foto) ist das neueste Opfer der "Anruferin"  (Foto: NFP) Sina (Esther Schweins, Foto) ist das neueste Opfer der "Anruferin" (Foto: NFP)

Mit verstellter Pieps-Stimme ruft die 30-jährige Irm (Valerie Koch) wildfremde Menschen an und bittet sie darum, ihr eine Geschichte zu erzählen. Sie gibt vor, ein allein gelassenes Kind in einem Krankenhaus zu sein. Die Rolle, in die Irm bei diesem bizarren Spiel schlüpft, ermöglicht es ihr, die Erinnerungen an ihre verstorbene Schwester zu verdrängen und sich aus dem Alltag mit ihrer kranken Mutter herauszuträumen. Wenn sie diese Telefonate eine Zeitlang geführt hat, ruft sie noch einmal als Mutter des Kindes an, um den Fremden zu sagen, dass ihre Kleine leider verstorben sei.

Sina Lehmann (Esther Schweins) ist Irmas neues Opfer. Doch dieses Mal ist alles anders: Durch Zufall treffen sich die beiden Frauen wiederholt im realen Leben. Auch Sina geht es nicht gut: Ihr Mann ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zaghaft bahnt sich eine Freundschaft an.

"Die Anruferin" zeichnet subtil das Psychogramm einer Frau mit einem Doppelleben. Valerie Koch überzeugt als Irm und wurde für ihr virtuoses Spiel auf dem Filmfest München ausgezeichnet.

"Die Anruferin"; D 2007; Regie: Felix Randau; Drehbuch: Vera Kissel; Kamera: Jutta Pohlmann; Darsteller: Valerie Koch, Esther Schweins, Franziska Ponitz, Jörg Reimers; Länge: 84 Min.; FSK: ab 12; Verleih: NFP; Kinostart: 20. März 2008

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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