So wie hier werden die Tokio-Hotel-Fans Bill dieses Jahr nur noch am  13. Juni zu sehen bekommen (Foto: Public Address)"Es gibt Videos, in denen ich  als sechsjähriger Knirps den ′kleinen Hai′ mache", erzählt Alemuel (Foto: Public Address)Wilson Gonzalez - "Cookies" (Foto: Universal)Scarlett Johansson - "Anywhere I Lay My Head" (Foto: Warner)Brian Burke (David Duchovny) und Jerry Sunborne (Benicio Del Toro, v.l.) kennen sich seit ihrer Schulzeit (Foto: Doane Gregory/DreamWorks Pictures)Nachts entspannen sich die Jungs im Kino... (Foto: Kairos)Die Nachwuchsagenten Carmen und Juni landen auf der geheimnisvollen Insel von Forscher Romero (Foto: ZDF/Rico Torres)

Charlotte Schwab und der Fußball

Spielkultur

published: 02.06.2008

Die Schauspielerin Charlotte Schwab spricht mit Unikosmos über den Fußball (Foto: Public Address) Die Schauspielerin Charlotte Schwab spricht mit Unikosmos über den Fußball (Foto: Public Address)

Wenn die Schauspielerin Charlotte Schwab über Fußball spricht, strahlt sie übers ganze Gesicht wie Luca Toni nach einem

Wem bringt Charlotte Schwabs Kuss Glück bei der EURO 2008? (Foto: Public Address)Wem bringt Charlotte Schwabs Kuss Glück bei der EURO 2008? (Foto: Public Address)

Traumtor. "Ich gucke irrsinnig gern Fußball. Ich kann mich den ganzen Tag darauf freuen, dass am Abend ein Spiel stattfindet", erzählt die Schweizerin. Als TV-Kommissarin löst sie in der Krimireihe "Das Duo" Mordfälle und ermittelt bei der Autobahnpolizei "Alarm für Cobra 11". Über Fußball gerät sie schnell ins Schwärmen: von ManU und seinem "genialen" Christiano Ronaldo, von Barcelonas Messi, den sie "liebt", und dem "göttlichen" Zinédine Zidane – dessen Kopfstoß im WM-Endspiel 2006 sie "formvollendet", ja "grandios" fand. Im Gespräch agiert sie wie ein Topkicker auf dem Platz: mit vollem Einsatz, aber lässig bei den Dribblings, bevor, manchmal nach kurzem Antäuschen, der Schuss aufs Tor knallt.

In einer normalen Woche schaltet Schwab samstags die Bundesliga-Berichterstattung auf Premiere ein. Einen Tag später schaut sie die Sonntagsspiele. Als SC-Freiburg-Fan verfolgt sie zudem die Zweite Liga. Dienstag- und Mittwochabend sind für die Champions League reserviert und donnerstags steht der UEFA-Cup an. "Es ist aber nicht so, dass ich mir dienstags, mittwochs und donnerstags gar nichts anderes vornehme. Wenn da ein Termin ansteht, hat der schon Vorrang", schränkt Schwab ein. "Aber eigentlich nur ein beruflicher!"

Zu Hause in Schwabs Wahlheimat Hamburg zog ihr ausgeprägtes Hobby ein ungewöhnliches Arrangement nach sich, denn ihr Ehemann - Schauspieler und Bühnenregisseur Sven-Eric Bechtolf - teilt ihre Leidenschaft für Fußball nicht. "Den Samstagnachmittag hat er aber immer sehr respektiert. Da hieß es: 'Mama wird jetzt in Ruhe gelassen' und ich wurde bedient", erzählt Schwab. Heute genießt sie es, ein Spiel zusammen mit ihren beiden fußballbegeisterten Söhnen zu sehen. Der ältere, Max Simonischek, steht allerdings zurzeit im Maxim Gorki Theater Berlin als Hamlet auf der Bühne. Während wichtiger Begegnungen schicken sich die Fußball-Fans dann SMS. Burg-Star Peter Simonischek, Schwabs erster Ehemann, sendet Kurzmitteilungen aus Wien.

Ihr Herz schlägt für Deutschland, Italien und die Schweiz (Foto: Public Address)Ihr Herz schlägt für Deutschland, Italien und die Schweiz (Foto: Public Address)

Bei der EURO 2008 drückt Charlotte Schwab gleich drei Teams die Daumen. Zum einen ihrem Heimatland, der Schweiz, diesem bemerkenswert britisch geprägten Fußball-Land, in dem man "Abseits" "Offside" nennt, keine "Ecke", aber einen "Corner" kennt, nicht etwa einen "Elfmeter", sondern einen "Penalty" tritt und statt eines Tores ein "Goal" bejubelt. Dort erlebte sie mit 14 Jahren ihr erstes Spiel live - im Stadion des FC Basel. Damals rannte Ottmar Hitzfeld noch im Trikot auf dem Rasen herum.

"Die Schweiz hat wirklich gute Spieler, aber leider, wie man beim Deutschland-Spiel neulich gesehen hat, kein System", so Schwabs Einschätzung der heutigen Nationalmannschaft unter Köbi Kuhn. "Es wird Zeit, dass ein Trainerwechsel stattfindet und Hitzfeld kommt." Ihrer Ansicht nach müssten "Wunder über Wunder" geschehen, bevor die Eidgenossen den EM-Pokal holen. Sie hofft auf die Unterstützung durchs Publikum, sieht aber in der schweren Gruppe A mit der Türkei, Tschechien und Portugal keine Chance, dass die Gastgeber die Vorrunde überstehen.

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Links

www.charlotteschwab.de

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