Filmpreis

Oscar für die Netflix-Produktion "Roma"

published: 25.02.2019

Der Netflix-Film "Roma" gewann drei Oscars (Foto: Netflix) Der Netflix-Film "Roma" gewann drei Oscars (Foto: Netflix)

In Hollywood fand in der Nacht auf Montag, den 25. Febrúar, mit den Oscars zum 91. Mal die wichtigste Preisverleihung der Filmbranche statt. Grund zur Freude hatte Netflix, deren Produktion "Roma" gleich drei Oscars gewann. Das Drama galt mit insgesamt zehn Nominierungen bereits im Vorfeld als Favorit des Abends. Alfonso Cuarón wurde als "Bester Regisseur" ausgezeichnet. Auch der Oscar für das beste nicht-englischsprachige Werk ging an "Roma", ebenso wie der Oscar für die beste Kamera. Damit ging erstmals in der Oscar-Geschichte der Preis für den besten Regisseur und der für die beste Kamera an dieselbe Person. In "Roma" erzählt Cuarón von einer bürgerlichen Familie in den Siebzigerjahren in Mexiko-Stadt. Der Vater verlässt die Familie und lässt seine Frau und die vier Kinder zurück, die plötzlich auf sich allein gestellt sind. Herz und Angelpunkt der Familie ist das Kindermädchen Cleo (Yalitza Aparicio), das als Ersatzmutter den Haushalt schmeißt. Es ist ist der erste Auslands-Oscar für Mexiko.
 

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???????? Based on Alfonso Cuarón’s memories of growing up in 1970s Mexico City, ROMA follows the life of a middle-class family from the point of view of their live-in housekeeper, Cleo (Yalitza Aparicio). To remain true to his memories as much as possible, Cuarón shot the film in many of the same locations where the real events took place.? ? ????? ROMA hits @Netflix this Friday. For more Don't-Miss Indies, check out the blog. Link in bio.

— filmindependent December 12, 2018

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Die Verleihung begann mit einer spektakulären Show-Einlage der Band Queen. Ein passenderer Einstieg war kaum denkbar. Denn der Film "Bohemian Rhapsody" von Bryan Singer, der die Lebensgeschichte des verstorbenen Queen-Sängers Freddie Mercury erzählt, gewann wenig später vier Oscars - so viele wie kein anderer Film. "Bohemian Rhapsody" erhielt die Auszeichnung für den besten Tonschnitt, den besten Ton und wenig später auch den besten Schnitt. Rami Malek holte sich außerdem den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als legendärer Frontmann Freddie Mercury.
 

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Das Road-Movie "Green Book" gewann den Preis für den besten Film. Gleichzeitig wurde Mahershala Ali als "Bester Nebendarsteller” geehrt. In der Tragikomödie, die auf einer wahren Begebenheit beruht, bringt Viggo Mortensen als weißer Fahrer einen schwarzen Jazzmusiker (Mahershala Ali) auf seiner Tournee durch die US-Südstaaten. Der dritten Oscar ging an "Green Book" für das beste Originaldrehbuch.
 

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Congratulations to the #GreenBookMovie team on 3 Academy Award wins! #Oscars

— greenbookmovie February 25, 2019

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Beste Hauptdarstellerin wurde die Hollywood-Newcomerin Olivia Colman. Sie verkörpert im Historienfilm "The Favourite" die englische Königin Anne. "The Favourite" war für insgesamt zehn Oscars nominiert, holte letztlich aber nur diesen.
 

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Der beste Filmsong kam von Lady Gaga. Sie hatte das Stück "Shallow" zum Musikfilm "A Star Is Born" beigetragen und performte diesen zusammen mit Regisseur Bradley Cooper während der Oscar-Show.
 

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Der Oscar für die beste Nebendarstellerin ging an Regina King für ihre Rolle in "Beale Street". Das Drama basiert auf dem Roman von James Baldwin und erzählt von einer Liebesbeziehung im Harlem der Siebzigerjahre, die durch Rassismus auf die Probe gestellt wird.
 

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"Free Solo" erhielt den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Er zeigt den Freikletterer Alex Honnold, wie er sich darauf vorbereitet, den Granitfelsen El Capitan ohne Hilfsmittel zu bezwingen.
 

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Treasuring this historic moment. Thank you @theacademy

— freesolofilm February 25, 2019

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Die Oscar-Hoffnungen der deutschen Filmbranche wurden enttäuscht. In vier Kategorien waren Filmschaffende oder Produktionen aus Deutschland nominiert, alle gingen aber mit leeren Händen nach Hause. Darunter war auch der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. Er war für seinen Film "Werk ohne Autor" zweimal nominiert. Beide Oscars gingen allerdings an "Roma".

Die Autorin: Anna Mohme

Die Autorin: Anna Mohme

Kaffee-Junkie, Yoga-Fan, Sonnen-Liebhaberin. Anna ist in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein zwischen Pferden und Heuhaufen groß geworden. Nach dem Abi packte sie das Fernweh. Nach einer Weltreise durch Australien, Neuseeland und Asien kehrte sie in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück, um ihren Traum vom Journalismus zu verwirklichen. Für Pointer schreibt sie darüber, wie es nach der Schule weitergehen kann, über Reiseziele und leckere Rezepte.

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