Kino-Tipp

"Tolkien"

published: 18.06.2019

Was inspirierte J.R.R. Tolkien (Nicholas Hoult) zu seinem berühmten Romanen? Antworten gibt der Film "Tolkien", der ab dem 20. Juni in den deutschen Kinos zu sehen ist (Foto: 2019 Twentieth Century Fox) Was inspirierte J.R.R. Tolkien (Nicholas Hoult) zu seinem berühmten Romanen? Antworten gibt der Film "Tolkien", der ab dem 20. Juni in den deutschen Kinos zu sehen ist (Foto: 2019 Twentieth Century Fox)

"Tolkien" erzählt von den prägenden Jugendjahren des visionären Autors J.R.R. Tolkien, in denen er Freundschaft, Mut und Inspiration inmitten einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an seiner Schule findet. Zusammen erleben sie Liebe und Verlust, von Tolkiens turbulenter Umwerbung seiner großen Liebe und Muse Edith Bratt bis hin zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der die "Gefährten" auseinander zu reißen droht. All diese Erfahrungen inspirieren Tolkien zu seinen weltbekannten Mittelerde-Romanen. Der Film läuft am 20. Juni in den deutschen Kinos an.

Die Geschichte des Films

Der Film "Tolkien" erzählt von den prägenden Jahren im Leben des berühmten Autors, als er während seiner Schulzeit Freundschaft, Mut und Inspiration in einer Gruppe gleichgesinnter Schüler fand. Wie er fühlten sie sich alle zur Schriftstellerei und Kunst hingezogen. Während sie gemeinsam aufwuchsen, vertiefte sich ihre Verbundenheit, sie erlebten die erste Liebe und überstanden Schicksalsschläge gemeinsam. Die Freunde waren Zeugen Tolkiens leidenschaftlicher Liebesgeschichte mit seiner späteren Ehefrau Edith Bratt und erlebten den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der ihre Gemeinschaft zerstörte. All diese Erfahrungen inspirierten Tolkien später zu seinen berühmten Mittelerde-Romanen.

Kinotrailer "Tolkien"


"Tolkien" entstand unter der Regie von Dome Karukoski, das Drehbuch schrieben David Gleeson und Stephen Beresford. In den Hauptrollen spielen Nicholas Hoult als J.R.R. Tolkien und Lily Collins als seine Muse und spätere Ehefrau Edith. Zur weiteren Besetzung gehören Colm Meaney, Anthony Boyle, Patrick Gibson, Tom Glynn-Carney, Craig Roberts, Derek Jacobi, Harry Gilby, Adam Bregman, Albie Marber, Ty Tennant, Laura Donnelly, Genevieve O'Reilly und Pam Ferris.

"Tolkien" wurde von Peter Chernin, Jenno Topping, David Ready, und Kris Thykier produziert. Dan Finlay und Sarada McDermott fungierten als Koproduzenten. Zum Team gehörten außerdem Kameramann Lasse Frank, DFF, der Produktionsdesigner Grant Montgomery, der Cutter Harri Ylönen, die Kostümbildnerin Colleen Kelsall und die Musikbetreuerin Sarah Bridge. Die Musik zum Film schrieb Thomas Newman.

Szenenbilder aus "Tolkien" (23 Bilder)

Szenenbilder aus "Tolkien"
Szenenbilder aus "Tolkien"
Szenenbilder aus "Tolkien"
Szenenbilder aus "Tolkien"


Als J.R.R. Tolkiens Buch "Der Hobbit" veröffentlicht wurde, war der Roman eine Sensation, der sich rasend schnell weltweit verkaufte und im letzten Jahrhundert das Fantasy-Abenteuergenre im Alleingang dominierte. Der ‚Tolkien-Effekt‘ findet sich überall wieder, in der Literatur, im Fernsehen und in Filmen. In so noch nie zuvor erzählten Geschichten schuf Tolkien Welten voller Zauberer, Hobbits, Drachen und mythischer Wesen, die von den besten Seiten in uns erzählen: von unserer Liebe zu Abenteuern, unserer Bereitschaft, uns für andere zu opfern, unseren Hoffnungen auf das Gute, um das Böse zu besiegen und von der Kraft, die wir durch wahre Freundschaft erfahren.
 

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Tolkien erzählt die Geschichte von J. R. R. Tolkien, der Mann, der einst Der Herr der Ringe schrieb. Der Film startet am 20. Juni in den deutschen Kinos. Wir verlosen 5x2 Freikarten für Tolkien. . Weil J. R. R. ein großer Geschichtenerzähler war, haut ihr eine kleine Geschichte in die Kommentare, um an der Verlosung teilzunehmen. Voraussetzung: Es müssen Hobbits darin vorkommen. Seid kreativ! . Am 19.06. ziehe und benachrichtige ich die Gewinner. Haut rein, ich bin gespannt auf eure Stories! BG Stephan . . . #tolkien #tolkienfilm #tolkienmovie #neuimkino #gewinnspiel #verlosung

— yvolve_de June 17, 2019

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Nun kommt mit "Tolkien" eine Geschichte ins Kino, die erzählt, wie der junge Tolkien von einem einsamen Waisenkind zu einem der größten Geschichtenerzähler aller Zeiten wurde. Sein Leben ist selbst eine berührende Geschichte über die Kraft der Fantasie, die Verbundenheit einer eingeschworenen Gemeinschaft und die Macht der Freundschaft und Liebe, die auch den Krieg überstand. Nicholas Hoult spielt John Ronald Reuel Tolkien als jungen Studenten und Soldaten, lange bevor "Der Hobbit" 1937 veröffentlicht wurde. Tolkien wuchs bei seiner fantasievollen Mutter auf, die ihn liebevoll umsorgte, bis sie unter tragischen Umständen starb, als er erst zwölf Jahre alt war. Verlassen und auf sich selbst gestellt, musste er nun seinen eigenen Weg in ein unsicheres Leben finden. Doch alles änderte sich, als er sich einer Gruppe von Mitschülern, die Außenseiter wie er waren, anschloss. Sie waren rebellisch, hatten künstlerische Ambitionen, wollten die Welt verändern und gründeten einen Geheimbund. In dieser Gruppe fand er Rückhalt und unverbrüchliche Freundschaften, sie waren seine Rettung in den dunklen Zeiten des Krieges, gaben ihm den Mut an seiner verbotenen Liebe festzuhalten und inspirierten ihn, seine phantastischen Sagen niederzuschreiben.
 

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"Tolkien"-Regisseur Dome Karukoski hofft, dass es ihm gelungen ist, die Entwicklung des jungen Tolkien richtig umzusetzen. "Ich bin seit meinem zwölften Lebensjahr ein Tolkien-Fan, also war es wichtig für mich, all die Emotionen, die ich beim Lesen seiner Bücher hatte, in diesen Film einfließen zu lassen", sagt Karukoski. "'Tolkien' ist eine magische Geschichte über Liebe und Freundschaft. Es ist die Geschichte eines verwaisten Jungen, der eine Gemeinschaft findet, in den Krieg zieht und dann die eine Frau entdeckt, die er für alle Ewigkeit lieben wird. Gleichzeitig geht es darum, wie Tolkien zu seiner schöpferischen Brillanz inspiriert wurde, und dass all diese Aspekte seines Lebens - Freundschaft, Krieg und Liebe - in seine unglaublich lebendigen Fantasiewelten einflossen."
 

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Dieser Kinofilm erzählt die Lebensgeschichte des Schriftstellers J. R. R. Tolkien auf warmherzige und charmante Weise. SPIESSER-Autorin Fabienne hat es die auf Leinwand gebrachte Biografie des Mittelerde-Schöpfers sehr angetan. #SPIESSER #kinofeeling #kinostart #filmrezension #Film #kinorezension #tolkien #tolkienfilm #rrtolkien

— spiesser.de June 17, 2019

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Hoult freute sich sehr, eine Seite von Tolkien kennenzulernen, die ihm nicht bekannt war: "Obwohl ich Tolkiens Romane seit meiner Kindheit liebe, wusste ich nichts von seinem frühen Leben und was ich jetzt über ihn gelernt habe, ist absolut faszinierend. Ich hatte keine Ahnung von seinen persönlichen Verlusten, seinen Schicksalsschlägen in Sachen Liebe und wusste nichts von den Schrecken, die er während des Krieges erlebte. Und auch über diese Gemeinschaft von Freunden, die ihm so viel bedeutete, war mit nichts bekannt. Ich wusste nichts von seiner großen Liebe, die er fand und wieder verlor und von dem Kampf, den er um diese Liebe ausgefochten hat. Ich liebe Domes Herangehensweise an die Geschichte und die Idee, dass Tolkien durch jede dieser positiven und negativen Erfahrungen 'seine' Stimme fand, um die Geschichten zu erschaffen, für die wir so lieben."

Tolkiens wahres Leben hatte mit den unvergleichlichen Figuren, die er in seinen berühmten Romanen schuf, wenig gemein. Der irische Dramatiker und Drehbuchautor David Gleeson war fasziniert von Tolkiens eigener Geschichte, von diesem jungen, mutigen Mann, der seinen Weg finden musste. So sehr er die großartigen Sagen von "Der Hobbit" und "Herrn der Ringe" liebt, so sehr bewegte ihn auch die zutiefst menschliche Geschichte, wie Tolkien unter schwierigsten Bedingungen erwachsen wurde - und die Entschlossenheit und Ausdauer, mit der er seine langlebigen und lebendigen Sagen erfand.
 

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Bereits als Kind verlor Tolkien seinen Vater und zog mit seiner Mutter und seinem Bruder von Südafrika, wo er geboren wurde, nach England. Seine Mutter, zu der er eine sehr enge Beziehung hatte, starb im Alter von 36 Jahren an Diabetes, zu einer Zeit, in der es noch kein Insulin gab. So war Tolkien bereits im Alter von zwölf Jahren Vollwaise, und er und sein Bruder waren mittellos. Doch Tolkien trotzte diesen Umständen auf Schritt und Tritt. Es wurde bald klar, dass er außergewöhnliche Begabungen besaß, er erfand Fantasie-Sprachen und Fantasie-Wesen und Mythen, die er in Worten und Zeichnungen festhielt. Diese Fähigkeiten gaben ihm die Möglichkeit, sich an der renommierten King Edwards School in Birmingham einzuschreiben, wo sich sein blühendes "Fantasy-Leben" dank der allerbesten Unterstützung vortrefflich entwickeln konnte. Ein Kreis treuer Freunde stand immer hinter ihm und ermutigte ihn immer wieder, mehr zu wagen und weiter zu gehen.
 

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Gleeson fand diese Geschichte so bezaubernd und charmant, dass er dem Team von Chernin Entertainment gegenüber erwähnte, dass sie echtes Potenzial für einen Kinofilm hätte. Damit begann für Glesson eine Zeit der intensiven Recherche, die sich mit dem Leben Tolkiens und dessen eigenen Überlieferungen beschäftigte und sich dann immer mehr auf einen entscheidenden Zeitabschnitt in Tolkiens Leben konzentrierte: von Tolkiens Ankunft in der King Edwards School über die erschreckenden Erfahrungen als britischer Soldat in den Schützengräben an der Somme während des Ersten Weltkriegs, der nach wie vor als blutigster Konflikt in der britischen Militärgeschichte gilt, bis hin zum Beginn seines Lebens mit Edith Bratt, die zu seiner Muse werden sollte.

Gleeson war besonders begeistert, als er herausfand, dass Tolkien seine Art, Geschichten zu erzählen, zuerst innerhalb einer Gruppe von jungen Außenseitern erprobte. 1911 taten sich Tolkien, Robert Gilson, Christopher Wiseman und Geoffrey Smith zusammen, um einen geheimen Club zu gründen, den sie Tea Club and Barrovian Society, kurz TCBS, nannten. Hier tauschten die vier Jugendlichen ihre Ideen und Gedanken aus, debattierten über die Dinge, die in der Welt vor sich gingen und unterstützen sich in ihre künstlerischen Fähigkeiten und ihrem Traum, ein bedeutungsvolles, kreatives Leben zu führen und die Welt zu verändern.
 

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"Ich fand es aufschlussreich, dass Tolkien Teil eines Freundeskreises war, der wirklich eine eingeschworene Gemeinschaft war", sagt Gleeson. "Sie alle meldeten sich als Soldaten im Ersten Weltkrieg und begaben sich damit wirklich in große Gefahr. Dieses Thema lag Tolkien immer sehr am Herzen. Zwar war er später immer bestrebt, sein Privatleben von seinen Werken zu trennen, und er sprach sehr wenig über sich, aber die Verbindungen zwischen seinen Romanen und seinen persönlichen Erfahrungen sind offensichtlich."
 

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— germantolksoc May 26, 2019

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Tolkiens Werke (in Auszügen):

• "Der Hobbit"
• "Blatt von Tüftler"
• "Bauer Giles von Ham"
• "Die Gefährten"
• "Die zwei Türme"
• "Die Wiederkehr des Königs"
• "Der Schmied von Großholzingen"
• "Die Briefe vom Weihnachtsmann"
• "Das Silmarillion"
• "Nachrichten aus Mittelerde"
• "Die Kinder Húrins"
• "Die Geschichte von Kullervo"
• "Die Abenteuer des Tom Bombadil"
• "Beren und Lúthien"

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