100. Todestag des Schriftstellers Jules Verne

Der Mann, der die Zukunft erfunden hat

published: 18.03.2005

eine Szene aus eine Szene aus "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (Foto: ZDF/20th Century Fox)

In seinen Werken wie „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ schuf er eine Welt voller Ballone, Luftschiffe, Stahlstädte, Propellerinseln und Unterseeboote. Sein Ruf als „Vater der Sciencefiction-Literatur“ beruht auf seinen literarischen Expeditionen, die er mit verblüffenden technischen Visionen verbindet. Viele dieser Visionen sind Realität geworden, andere nicht.

Das 3sat-Magazin „nano“ macht sich aus Anlass seines 100. Todestages am 24. März in einer vierteiligen Reihe auf die Spuren des Mannes, der „die Zukunft erfunden hat“. Dafür sucht das Zukunftsmagazin unter anderem Wissenschaftler auf, die überprüfen, ob Vernes Visionen realisierbar sind. Die Sendungen laufen jeweils um 18.30 Uhr.

Ingolf Baur moderiert die Jules-Verne-Sendungen von Ingolf Baur moderiert die Jules-Verne-Sendungen von "nano" (Foto: ZDF/Klaus Weddig)

„nano“ reist zum Mittelpunkt der Erde - Montag, 21. März
„nano“ begleitet den Jules-Verne-Kenner Volker Dehs auf seinen Recherchen in Göttingen, Berlin und Amiens, der den Zuschauern Originalschauplätze aus dem Leben Vernes zeigt. Mit Dehs geht „nano“ auf eine neue „Reise zum Mittelpunkt der Erde“, schaut zu den Planeten, taucht in die Tiefen der Ozeane und macht sich mit Romanheld Phileas Fogg auf den Weg um den Globus.

„nano“ flutet die Sahara - Dienstag, 22. März
„nano“ zeigt, wie Bauingenieure der Fachhochschule Aachen das „Saharameer“ planen, ein riesiges Projekt aus Kanälen, Pumpstationen und künstlichen Hafenstädten, mit dem natürliche Senken in der algerischen und tunesischen Wüste geflutet werden sollten – so erzählt es Jules Verne in „Der Einbruch des Meeres“.

„nano“ und Vernes Transasienbahn - Mittwoch, 23.März
„nano“ ist dabei, wenn Mitarbeiter der Technischen Hochschule Aachen berechnen, ob die „Transasienbahn“ aus Vernes Buch „Claudius Bombarnac“ konstruierbar wäre.

„nano“ bringt dem Stahlelefanten Laufen bei - Donnerstag, 24. März
„nano“ verfolgt eine stählerne Laufmaschine auf ihrem Weg durch Indien. Hätte Jules Vernes „Stahlelefanten“ wirklich laufen können? Das weiß das Forschungszentrum Informatik FZI in Karlsruhe.

Zum Todestag von Jules Verne sendet 3sat außerdem ein „nano extra“ am Sonntag, 3. April, 18.00 Uhr, sowie die Spielfilme „Kapitän Nemo“ (Samstag, 26. März, 15.45 Uhr), „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (Samstag, 2. April, 14.55 Uhr) und „Herrscher einer versunkenen Welt“ (Montag, 4. April, 14.00 Uhr).

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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