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Sooner: Neuer Streamingdienst für Arthouse- und Indiefilme

published: 04.08.2020

Sooner verspricht Film- und Serien-Unterhaltung jenseits des Mainstreams (Symbolbild: Milan Ilic Photographer/Shutterstock.com) Sooner verspricht Film- und Serien-Unterhaltung jenseits des Mainstreams (Symbolbild: Milan Ilic Photographer/Shutterstock.com)

Am 29. Juli ist mit "Sooner" ein neuer Streamingdienst in Deutschland gestartet. Die Plattform will sich vor allem durch ihr Angebot alternativer und weniger bekannter Filme von der Konkurrenz auf dem umkämpften Mart absetzen. Auf Sooner laufen überwiegend europäische Filme, Serien und Dokumentationen aus den Bereichen Arthouse und Independent. Viele der angebotenen Filme, so heißt es in der zum Start des Streamingdienstes herausgegebenen Pressemitteilung, liefen zuvor nur auf Film-Festivals wie Festival de Cannes, Berlinale oder Sundance Film Festival.
 

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Sooner bietet dir ein einzigartiges und nachhaltiges Seherlebnis, mal tiefgründig und spannend, mal witzig und herausfordernd. Bei Sooner findest du die Ikonen der Regie direkt neben Newcomern und den Talenten von morgen.⁣ #StreamBeyond @sooner.de jetzt 14 Tage gratis testen!

— sooner.de July 29, 2020

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Hinter der Plattform steht die deutsch-französische "ContentScope GmbH". Deren Geschäftsführer Andreas Wildfang sagte laut einer Pressemitteilung zum Start des Dienstes: "Wir wollen mit unserem Angebot den interessierten Usern eine Alternative zu den etablierten Streamingdiensten bieten." Er führt weiter aus, dass man dabei weiter gehe als andere Anbieter. Sooner zeige Unterhaltung jenseits von Stereotypen. Man engagiere sich für Inhalte, die jeden Aspekt unserer Gesellschaft repräsentierten.

Abonnement ab 4,99 Euro pro Monat

Sooner setzt wie die namhafte Konkurrenz Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ auf ein Abomodell. Interessierte können Sooner 14 Tage gratis testen. Danach kostet das Angebot 7,95 Euro pro Monat. Wer direkt für ein Jahr bucht, zahlt nur 4,99 Euro im Monat. Ein Abo kann dabei nach Angaben des Unternehmens von mehreren Personen genutzt werden. Neben dem Standard-Abo wird für 14,95 Euro auch ein Premium-Abo angeboten, das monatlich 3 Tickets für exklusive Filme beinhaltet.
 

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Sooner startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zudem ist auf der Website zu lesen, dass es mit Sooner Benelux ein Angebot für Belgien, Luxemburg und die Niederlande geben soll. Auch für Frankreich ist demnach ein Release in diesem Jahr geplant. Weitere Expansion wird für 2021 angekündigt, aber nicht spezifiziert. Noch läuft Sooner ausschließlich im Browser. Apps für iOS und Android sind angekündigt, aber noch nicht veröffentlicht. Auch im Browser ist Sooner noch als Beta deklariert.

Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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