Emma Green (Hilary Swank) muss sich in "Away" nicht nur den Herausforderungen des Weltalls stellen (Foto: Netflix) Emma Green (Hilary Swank) muss sich in "Away" nicht nur den Herausforderungen des Weltalls stellen (Foto: Netflix)
Streaming-Tipp

"Away": Sci-Fi-Abenteuer mit Herz

Ein Familiendrama im Weltall - die neue Netflix-Serie "Away" sorgt nicht nur bei Fans der Raumfahrt für Begeisterung. Auch emotional holt die Eigenproduktion des Streaming-Anbieters ihre Zuschauer ab. Es werden Erinnerungen an die Hard-Science-Fiction-Klassiker "Interstellar" und "Der Marsianer: Rettet Mark Watney" wach. Doch "Away" stellt statt detailgetreuer Technologie vor allem seine Charaktere in den Vordergrund.
 


Hilary Swank verkörpert die ambitionierte Astronautin Emma Green, die das Kommando über eine wegweisende Mission zum Mars inne hat. Für die dreijährige Reise stellt sie alles andere hinten an - so auch ihre Familie. Nach ihrer Abreise sieht sich genau diese einer großen Herausforderung ausgesetzt. So sind Emma und ihre bunt zusammengewürfelte Crew schnell mit den Folgen ihrer Entscheidung konfrontiert.
 


"Away" erzählt nicht bloß die Geschichte einer spektakulären Reise im Weltall. Die Serie wird ganz besonders von den Gefühlen und Konflikten der Figuren bestimmt - und das für manchen sogar leicht überzogen. In jedem Fall drückt die Serie massiv auf die Tränendrüsen. Dabei wird gerade zu Beginn auf große Effekte verzichtet, was in diesem Genre ungewöhnlich ist. Das gefällt nicht jedem, doch der Erfolg spricht für sich: "Away" hat auf jeden Fall eine Chance verdient.
 

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Der Autor: Jakob Baumgardt
Der Autor: Jakob Baumgardt

Der Autor: Jakob Baumgardt

Als gebürtiger Hamburger ist Jakob manchmal etwas kurz angebunden. Er brennt schnell für ein Thema, wenn es um Sport oder Musik geht. Jakob probiert sich gerne kreativ aus und in seiner Freizeit geht ihm nichts über entspannte Abende und laute Boxen. In seinem Studium lernt er neben Journalismus und PR auch die negativen Seiten der Medien kennen. Er kann sich durchaus vorstellen, später einmal auszuwandern.