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Kino-Tipp

"Verblendung"

published: 01.10.2009

Lisbeth Salander (Noomi Rapace) ist eine hervorragende Ermittlerin  (Foto: NFP) Lisbeth Salander (Noomi Rapace) ist eine hervorragende Ermittlerin (Foto: NFP)

Schwedische Krimiautoren haben längst die internationalen Bestsellerlisten erklommen. Jetzt schickt sich mit "Verblendung" ein skandinavischer Thriller an, auch in den Kinocharts an den amerikanischen Blockbustern vorbeizuziehen. In der filmischen Umsetzung des ersten Bandes von Stieg Larssons "Millenium"-Trilogie enthüllt der Journalist Mikael Blomqvist das dunkle Geheimnis einer Industriellen-Familie. Hilfe bekommt er von einer Hackerin.

Der Journalist Mikael Blomkvists (Michael Nyqvist) wird wegen Verleumdung zu einer Haftstrafe verurteilt (Foto: NFP)Der Journalist Mikael Blomkvists (Michael Nyqvist) wird wegen Verleumdung zu einer Haftstrafe verurteilt (Foto: NFP)

Der 82-jährige Henrik Vanger (Sven-Bertil Taube) hat das Verschwinden seiner Lieblingsnichte nie verwunden. Er ist überzeugt, dass sie vor 40 Jahren ermordet wurde und der Täter noch lebt. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag bekommt Vanger eine gerahmte gepresste Blume geschickt, die er als höhnische Geste des Mörders interpretiert.

Das Geschehen aufdecken soll der investigative Reporter Mikael Blomqvist (Michael Nyqvist), dessen Karriere auf Eis liegt, seit er medienwirksam auf falsche Informationen hereinfiel. Gegen ihn recherchierte damals auch die Computerspezialistin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Jetzt unterstützt ihn die 24-Jährige bei seinen Ermittlungen unter den Überlebenden des Vanger-Konzerns - mit unkonventionellen Methoden. Das ungleiche Duo stößt dabei auf die Spur einer Serie sadistischer Vergewaltigungen und Morde.

Der düstere Krimi mit seinen spröden, lebensechten Figuren verlangt dem Zuschauer einiges ab, vor allem in den schwer erträglichen Szenen, in denen Menschen auf das Grausamste gequält werden. "Verblendung" ist dabei wenig vorhersehbar und überrascht mit ungewöhnlichen Twists und einem Showdown, der die traditionellen Geschlechterrollen umkehrt. Mit Spannung erwartet man da Teil zwei und drei der Trilogie, die im nächsten Jahr über die Leinwand flimmern.

"Verblendung"; Schweden 2009; Regie: Niels Arden Oplev; Drehbuch: Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg; Buchvorlage: Stieg Larsson; Kamera: Eric Kress; Darsteller: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre, Sven-Bertil Taube, Peter Haber; Länge: 153 Min.; FSK: ab 16 Jahren, Verleih: NFP; Kinostart: 1. Oktober 2009

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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www.verblendung-derfilm.de

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