Kino-Tipp

"Zu scharf um wahr zu sein"

published: 29.04.2010

Kirk (Jay Baruchel) kann kaum glauben, dass Molly (Alice Eve) mit ihm ausgeht  (Foto: Paramount Pictures) Kirk (Jay Baruchel) kann kaum glauben, dass Molly (Alice Eve) mit ihm ausgeht (Foto: Paramount Pictures)

"Kirk ist ein 'Mudel': Ein männlicher Pudel. Frauen wollen mit ihm spazieren gehen, ihn füttern und ihn knuddeln. Aber sie würden niemals mit ihm ins Bett gehen." Gleich zu Beginn des Films wird klargestellt, wie Kirk (Jay Baruchel) laut seinen Freunden bei Frauen ankommt. Weder durch sein Aussehen noch durch sein Auftreten oder seinen Job fällt der Mittzwanziger in irgendeiner Weise auf. Er arbeitet als Sicherheitsbeamter an einem Flughafen, obwohl er insgeheim davon träumt, als Pilot Karriere zu machen. Seine Freizeit verbringt er mit alten Schulfreunden und Arbeitskollegen. Seit geraumer Zeit trauert er seiner früheren Liebe Marnie (Lindsay Sloane) nach, die ihm bei jeder Gelegenheit ihren neuen Liebhaber präsentiert – Kirk gibt trotzdem die Hoffnung nicht auf, wieder mit ihr zusammen zu kommen.

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Trailer "Zu scharf um wahr zu sein"


Umso unglaublicher ist es, dass die attraktive und erfolgreiche Blondine Molly (Alice Eve) sich in ihn verliebt. Da ist nicht nur Kirk fassungslos: Seine durchgedrehten Freunde können es ebenso wenig glauben wie seine etwas eigene Familie und vor allem seine zickige Ex-Freundin. Deshalb will Kirk allen beweisen, dass er diese perfekte Frau halten kann. Doch sein mangelndes Selbstbewusstsein droht ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Kirk wäre, mit Schulnoten bewertet, eine Vier minus, seine neue Flamme dagegen eine glatte Eins – kann das gut gehen? Schließlich ist Molly "zu scharf um wahr zu sein" und damit eigentlich eine Nummer zu groß für ihn...

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Neu ist diese "Loser-trifft-Superfrau"-Handlung nicht. "She's Out of My League", so der englische Originaltitel, trifft es auf den Punkt. Regisseur Jim Field Smith ist dieser Balanceakt zwischen dem Versuch einer Annäherung an das Idealbild "die inneren Werte zählen" und der bloßen Fantasie des männlichen Durchschnittstypen gelungen.

Herrlich verkörperte Klischees und hier und da passend eingesetzter Witz bereiten Spaß beim Zuschauen. Der Film überzeugt durch charmant inszenierte Charaktere, unter denen jeder Typ vertreten zu sein scheint. Nicht übermäßig anspruchsvoll, aber amüsant und unterhaltsam. Lediglich das Ende zieht sich unnütz in die Länge. Die Finalszene, der man schließlich entgegenfiebert, lässt darüber aber hinwegsehen und rundet die Geschichte ab.

USA 2009; Regie: Jim Field Smith; Drehbuch: Sean Anders, John Morris; Darsteller: Jay Baruchel, Alice Eve, T.J. Miller, Mike Vogel, Nate Torrence, Lindsay Sloane; Laufzeit: 104 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Kinostart: 29. April 2010; Verleih: Paramount Pictures

[Anika Batschi]

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