Tom Cruise im Interview

"Meinen Kindern gewidmet"

published: 11.07.2005

Tom Cruise (Foto: Public Address) Tom Cruise (Foto: Public Address)

Der Science-Fiction-Thriller "Krieg der Welten" erreichte auf Anhieb die Spitze der deutschen Kinocharts. Hauptdarsteller Tom Cruise, der den Box-Office-Hit mit Erfolgsregisseur Steven Spielberg drehte, war auf Besuch in Berlin, um den Film vorzustellen.

14. Juni 2005. Das Nobelhotel Adlon in Berlin ist in heller Aufregung. Zwar ist man dort die Anwesenheit von Stars und Sternchen gewohnt, doch die Tatsache, dass Tom Cruise im Ballsaal eine Pressekonferenz gibt, ist den herausgeputzten Pagen genau so anzumerken wie den gestressten Organisatoren dieses Promotionspektakels. Immerhin gehört der US-Schauspieler zu den bekanntesten und bestverdienenden Mimen weltweit.
Als Cruise dann endlich beschwingten Schrittes und mit einem breiten Lächeln auf den Lippen den mit Journalisten, Kameraleuten und Securities gefüllten Saal betritt, geht es los...

 (Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

Warum haben Sie die Hauptrolle in „Krieg der Welten“ übernommen?
„Ich hatte gerade die Dreharbeiten zu ‚Minority Report’ abgeschlossen, da eröffnete sich die Möglichkeit ‚Krieg der Welten’ zu machen. Steven (Anm. d. Red.: Spielberg) gab mir an meinem Geburtstag die ersten 84 Seiten des Drehbuches und ich war begeistert. Ich habe diesen ersten Entwurf verschlungen!“

Wie lange haben die Dreharbeiten gedauert?
„Drei Jahre. Für mich ist die zentrale Frage dieses Films: Was bedeutet es, Kinder zu haben? Wie weit würde man heute gehen, um seine Familie zu beschützen? Ich habe diesen Film meinen Kindern gewidmet. Ich möchte, dass sie wissen, wie sehr ich sie liebe. Wissen Sie, ich wollte immer Vater sein. Nicht so einer wie Ray, die Figur, die ich verkörpere. Aber wir alle kennen doch einen Ray, nicht wahr? Jemanden, der seine Kinder nicht wahr nimmt, nicht ernst nimmt. Ich möchte mit diesem Film auch den Eltern klar machen, welche Verantwortung sie gegenüber ihren Kindern haben.“

Einen Großteil des Films schleppen sie Dakota Fanning durch die Gegend, die ihre Tochter Rachel spielt...
„Ja, ich glaube ich trage sie 80 Prozent des Films. Sie hat sich so daran gewöhnt, dass sie ihre Hände nach mir ausgestreckt hat und getragen werden wollte, wenn sie mich nur am Set sah (lacht). Spaß bei Seite: Dakota ist ein entzückendes Mädchen und es war für mich nichts Neues, ein Kind zu tragen. Ich habe meine eigenen Kinder jahrelang auf dem Arm gehabt, davor meine Neffen und Nichten. So hatte ich viel Übung.“

Sie spielen eindeutig die wichtigste Rolle des Films. Wie wichtig ist ihnen als Hauptdarsteller und im Privatleben Teamgeist?

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