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Kino-Tipp

"Naokos Lächeln"

published: 30.06.2011

Watanabe (Kenichi Matsuyama) liebt Naoko (Rinko Kikuchi)  (Foto: Pandora Film) Watanabe (Kenichi Matsuyama) liebt Naoko (Rinko Kikuchi) (Foto: Pandora Film)

Große Gefühle im Japan Ende der 60er Jahre. Toru Watanabe (Kenichi Matsuyama) geht zum Studium nach Tokio. Mitten in den Studentenunruhen trifft er seine große Liebe Naoko (Rinko Kikuchi) wieder, die in seiner Jugend mit seinem besten Freund Kizuki (Kengo Kora) liiert war. Die drei Teenager waren unzertrennlich, bis sich Kizuki unerwartet das Leben nahm. Im neuen Umfeld tasten sich Watanabe und Naoko vorsichtig aneinander heran, doch zunehmend wird deutlich, dass ihrer Beziehung enge Grenzen gesetzt sind. Naoko ist vom Selbstmord des Ex-Freundes nachhaltig traumatisiert und ihre Depressionen sitzen zu tief, als dass sie sich für eine neue Liebe öffnen könnte.

Während Naoko sich in einer im Wald gelegenen psychotherapeutischen Einrichtung von der Welt abschottet, meistert Watanabe so gerade eben seine Vorlesungen und Jobs. Er lebt für Naokos seltene Briefe, bricht aber auch ab und zu mit dem reichen Lebemann Nagasawa (Tetsuji Tamayama) ins Nachtleben auf, um Mädchen für schnellen Sex aufzureißen. Dann platzt die temperamentvolle Midori (Kiko Mizuhara) in Watanabes Leben. Mit der unverklemmten, selbstbewussten Studentin verbindet ihn bald viel. Doch noch kann er Naoko nicht vergessen...

"Naokos Lächeln" (11 Bilder)

"Naokos Lächeln"
"Naokos Lächeln"
"Naokos Lächeln"
"Naokos Lächeln"


Tran Anh Hungs poetischer Film basiert auf dem Roman von Haruki Murakami, der ein literarischer Welterfolg wurde. Im Deutschen wählte man statt der wörtlichen Übersetzung "Naokos Lächeln" als Titel, im Englischen blieb "Norwegian Wood" bei der japanischen Vorlage. Mit sinnlichen Bilder und zurückgenommen agierenden Schauspielern setzt das Drama die Liebe wirkungsvoll als Naturgewalt in Szene. Jedoch gelingt es dem Film lediglich, Bruchstücke des Buches zu zeigen. Nicht nur bleibt die begeisternde Bildsprache des Autors unverfilmbar, auch schafft es der Regisseur nicht, seine Sequenzen mit einem Spannungsbogen zu verbinden, der den Kinogänger fesselt. Für das Mitfühlen mit den Figuren muss der Zuschauer seine ganze Sensibilität mobilisieren.

NAOKOS LÄCHELN Tokio in den späten 60er Jahren: Während sich auf der ganzen Welt die Studenten versammeln, um das Establishment zu stürzen, gerät auch das private Leben von Toru Watanabe (Kenichi Matsuyama) in A NAOKOS LÄCHELN

Trailer zu "Naokos Lächeln"

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"Noruwei no mori"; Drama Japan 2011; Regie und Drehbuch: Tran Anh Hung; Buchvorlage: Haruki Murakami; Kamera: Lee Ping-bin; Darsteller: Ken´ichi Matsuyama, Rinko Kikuchi, Kiko Mizuhara, Reika Kirishima, Kengo Kora, Eriko Hatsune, Tetsuji Tamayama; Laufzeit: 133 Minuten; FSK: ab 12; Kinostart: 30. Juni 2011; Verleih: Pandora

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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