TV-Tipp

"Volksleiden Burnout"

published: 30.08.2011

Die Zahl der Patienten, die am Burnout-Syndrom leiden, steigt seit Jahren (Foto: ZDF)Die Zahl der Patienten, die am Burnout-Syndrom leiden, steigt seit Jahren (Foto: ZDF)

Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik leiden an emotionaler Erschöpfung. Sie sind depressiv, leiden unter Schlafstörungen und sind nicht mehr leistungsfähig. Diesen Zustand bezeichnet man als Burnout-Syndrom.

Die ZDF-Dokumentation "Arbeiten bis zum Umfallen - Volksleiden Burnout" stellt den ehemaligen Polizeihauptkommissar Lothar Riemer vor. Der Bayer koordinierte in Berlin den deutschen Polizeieinsatz in Afghanistan. Ständig wurden dort Stellen gestrichen und Menschen entlassen. Dieser Druck und die Angst, seinen Job zu verlieren, wurden für Riemer irgendwann zu viel. Er konnte nicht mehr schlafen, bekam Magenprobleme, Herzrhythmusstörungen, hohen Blutdruck. Die Diagnose: Burnout.

Wie Riemer leiden immer mehr Menschen unter dem Burnout-Syndrom. Bereits jeder vierten Krankschreibung liegt eine psychische Störung zugrunde. Riemer war neuen Monate lang krank geschrieben. Jetzt arbeitet er wieder: Er unterrichtet Kriminalistik an der Polizeischule Dachau. In seinen alten Job kehrt er nicht mehr zurück. Denn eine Lektion hat der 51-Jährige gelernt: "Man kann nicht einfach wieder zurück und meinen, alles ist wieder gut. Sich das einzugestehen ist das Schwerste."

Die Dokumentation "Arbeiten bis zum Umfallen - Volksleiden Burnout" kannst du dir am 31. August um 22:45 Uhr im ZDF anschauen.

[PA]

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