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TV-Tipp

Kampf der Generationen

published: 18.11.2005

ZDF-„nachtstudio“-Moderator Volker Panzer lädt zum Talk über die Generation der heutigen Jugend (Foto: Volker Panzer 2009 von Elya lizensiert durch CC BY-SA 3.0) ZDF-„nachtstudio“-Moderator Volker Panzer lädt zum Talk über die Generation der heutigen Jugend (Foto: Volker Panzer 2009 von Elya lizensiert durch CC BY-SA 3.0)

In der Pariser Vorstadt brannten die Straßen. Wie inzwischen jeder den Medien entnehmen konnte, haben jugendliche Randalierer, oft Einwanderer aus Nord- oder Schwarzafrika, Nacht für Nacht ihrem Unmut Luft gemacht. Und ihrer Meinung nach das zerstört, was sie für Teil eines Systems hielten, das sie seit Jahren ausgrenzt. Doch was auch immer die Gründe für die Zerstörungswut der Aufständischen - durch die Unruhen kamen nicht nur in Frankreich einige Diskussionen in Gang. Auch in Deutschland stellt man sich seit den Krawallen die Frage: Kann ähnliche Gewalt auch in Berlin, Köln oder Hamburg ausbrechen?

Eine Frage, die das ZDF-„nachtstudio“ zum Anlass nimmt, nach dem Zustand der heutigen Generation zu fragen. Moderator Volker Panzer hat sich für seine Diskussion spannende Gäste eingeladen: Unter anderem anwesend sein werden der Schriftsteller Peter Schneider, die Journalisten Ulf Poschardt und Sascha Lehnartz sowie „Zonenkinder“-Autorin Jana Hensel.

Die Ereignisse in Frankreich sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Der Konflikt zwischen den Generationen hat sich seit der Etablierung der 68er zugespitzt. Nicht nur, dass nach und nach die von den 68-ern mühsam erbauten Fortschrittsgebilde eingerissen werden, egal ob in Bereichen wie Bildung oder Beruf. Die nachfolgende Generation scheint zudem wenig Interesse an kämpferischer Gesellschaftsverbesserung zu haben, sich lieber an althergebrachten Werten zu orientieren und um den Papst zu trauern oder ihm zuzujubeln.

Was also ist von den guten alten 68ern übriggeblieben? Dazu weiß Peter Schneider einiges zu berichten, gilt der 1940 geborene Schriftsteller doch als einer der Wortführer der Studentenbewegung. Ulf Poschardt, Jahrgang 1967, vertritt da eher die heutige Generation. Über sie weiß der ehemalige Chefredakteur des Magazins der „Süddeutschen Zeitung“ und Autor von Büchern wie „Cool“, Einsamkeit“ und „DJ-Culture“ sicher einiges Analytisches zu berichten.

Auch andere Themenbereiche, die den Generationenstreit betreffen, werden verhandelt, etwa die Frage nach den Renten. Viele Alte erwarten eine angemessene Rente für getane Arbeit und jahrelanges Einzahlen in die Kassen, die Jungen murren - zumal der Rententopf längst leer sein wird, wenn sie im entsprechenden Alter sind. Und wie steht es mit Kindern? Viele Junge lehnen Verantwortung für den Nachwuchs ab und widmen sich lieber persönlichen Bedürfnissen. Wie berechtigt ist der Vorwurf, die junge Generation sei ein verweichlichter, apolitischer, kosumfixierter Haufen?

Erstmals wird das “nachtstudio“ die Diskussionsthemen mit kleinen filmischen Beiträgen bereichern. Die werden nicht nur Einleitung für die jeweiligen Themenblöcke sein, sondern auch dokumentieren, wie sich die Medienlandschaft verändert hat und welche Fernsehbilder die unterschiedlichen Dokumentationen geprägt haben. Die erste Folge „Der Generationsstreit – Die 68er“ zeigt das ZDF am 23. November 2005 um 0.10 Uhr, der zweite Teil "Die Generation Zuversicht" wird am Donnerstag, 24. November 2005, 0.25 Uhr, ausgestrahlt.

[Jörg Römer]

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