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Kino-Tipp

"Mama"

published: 18.04.2013

Der Horrorfilm "Mama" läuft deit dem 18. April im Kino  (Foto: Universal Pictures International Germany GmbH) Der Horrorfilm "Mama" läuft deit dem 18. April im Kino (Foto: Universal Pictures International Germany GmbH)

Fünf Jahre nach ihrem mysteriösen Verschwinden werden die achtjährige Victoria (Megan Charpentier) und die sechsjährige Lilly (Isabelle Nélisse) in einer heruntergekommen Waldhütte mitten im Nirgendwo von einem Suchtrupp gefunden. Ihr Onkel Luke (Nikolaj Coster-Waldau) und seine Lebensgefährtin Anabell (Jessica Chastain) nehmen die verwahrlosten, verängstigten Kinder bei sich auf,. Ein liebevolles familiäres Umfeld soll das Trauma auffangen und den Mädchen eine reelle Chance auf ein normales Leben verschaffen.

Wilde Kinder aus dem Wald

Doch schnell zeigt sich, dass die isolierte Zeit außerhalb der Zivilisation Spuren an der Psyche der Schwestern hinterlassen hat. Beide verabscheuen Schuhe, reden mit den Wänden und halten Distanz zu anderen Menschen. Besonders Lilly zeigt gravierende Verhaltensauffälligkeiten. Die Kleine läuft auf allen Vieren, kann nicht sprechen, schläft lieber unter dem Bett und verhält sich aggressiv. Unerklärlich bleibt, wie die beiden Kinder mutterseelenallein in der Wildnis überlebten. Doch waren die Mädchen wirklich allein? Und ist ihnen vielleicht unbemerkt etwas Grauenhaftes aus dem Wald gefolgt?

Mama - Jetzt im Kino! http://www.facebook.com/Mama.Film.DE Ein Geisterschocker mit Gänsehautgarantie, präsentiert von Guillermo del Toro! Mama - Jetzt im Kino!

"Mama" - Trailer

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"Die Liebe einer Mutter ist für immer"

Der Horror-Thriller "Mama" basiert auf dem gefeierten Kurzfilm "Mama" der Geschwister Andres und Barbara Muschietti aus dem Jahr 2008, in dem die Schwestern Victoria und Lilly von einer geisterhaften Kreatur, die sie Mama nennen, durch klaustrophobische Flure gejagt werden. Guillermo del Toro, bekannt durch seine Filme "Hellboy" und "Pan`s Labyrinth", faszinierte die Geschichte über besitzergreifende Mutterliebe. Als Executive Producer ermöglichte er dem Werbefilmer Andres Muschietti, die Story in seinem abendfüllenden Spielfilmdebüt "Mama" weiterzuentwickeln.

Starke Besetzung

Kaum wiederzuerkennen mit dem dunklen Kurzhaarschnitt und der Punkrock-Attitüde ist Jessica Chastain, die gerade für ihre Rolle als CIA-Analytikerin auf der Jagd nach Osama bin Laden im Politthriller "Zero Dark Thirty" für den Oscar nominiert und mit einem Golden Globe Award ausgezeichnet wurde. In "Mama" überzeugt sie besonders im Zusammenspiel mit den Mädchen, denn die wilde Punkrockerin nimmt man Chastain nur bedingt ab. Die Nachwuchsschauspielerinnen Megan Charpentier und Isabelle Nélisse sind die eigentlichen Stars des Films. Ihre gruseligen, fast stummen Performances verstören zutiefst. Erwähnenswert ist auch die Leistung des spanischen Schauspielers Javier Botet, der die Titelfigur Mama verkörpert und den mancher Horrorfan aus dem Zombiefilm "[REC]" kennen dürfte.

"Mama" (13 Bilder)

"Mama"
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Horror-Glücksgriff Javier Botet

Zu welch unnatürlich wirkenden Bewegungen der Schauspieler mit der Bindegewebskrankheit Marfan-Syndrom fähig ist, beweist das Making-of-Video "Mama Movement Test" eindrucksvoll. Aus der Kombination von Botets extremen Körperbewegungen und gezielt gesetzter CGI-Technik entsteht ein wahrhaft meisterliches Geisterwesen. "Mama" ist ein moderner Horrorfilm mit dichter Atmosphäre und toller Besetzung, der trotz einiger Schwachstellen düstere Spannung mit Jumpscare-Momenten und einer überdurchschnittlich gelungenen Geistererscheinung bietet.

Originaltitel: "Mama"; Horror; Spanien, Kanada 2013; Regie: Andres Muschietti; Drehbuch: Neil Cross, Andres Muschietti, Barbara Muschietti; Produktion: J. Miles Dale, Cristina Lera, Barbara Muschietti, Guillermo del Toro; Kamera: Antonio Riestra; Schnitt: Michele Conroy; Darsteller: Jessica Chastain, Nikolaj Coster-Waldau, Megan Charpentier, Isabelle Nélisse, Javier Botet; Laufzeit: 100 Minuten; FSK: ab 16; Kinostart: 18. April 2013; Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH.

[Jan van Hamme]

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"Mama" im Web

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