Kino-Tipp

„Das Schloss im Himmel“

published: 11.06.2006

Mit dem magischen Stein können Sheeta und Pazu sogar fliegen. (Foto: Universum)Mit dem magischen Stein können Sheeta und Pazu sogar fliegen. (Foto: Universum)

Der Waisenjunge Pazu lebt in einem kleinen Dorf, wo er in einem Bergwerk arbeitet. Als er eines Abends noch einen Kontrollgang zum Bergwerk machen will, schwebt vor seinen Augen plötzlich ein Mädchen vom Himmel herab. Die Kleine heißt Sheeta und ist einfach aus einem Luftschiff gesprungen. Den Sturz konnte sie offenbar nur durch die Kraft eines blauen Edelsteins unversehrt überstehen, der um ihren Hals hing. Nun ist sie auf der Flucht vor Luftpiraten und mysteriösen Geheimagenten, die den merkwürdigen Stein unbedingt in ihren Besitz bringen wollen. Pazu zögert nicht lange und hilft Sheeta. Doch viel Zeit haben die beiden nicht, ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. Erst auf ihrer abenteuerlichen Flucht erfahren Pazu und Sheeta mehr über die Hintergründe des Steins und ihre Gegner: Der böse Regierungsbeamte Musca und die Piraten-Mutter Dora wollen den Stein in ihren Besitz bringen, weil das magische Kleinod den Weg zu der versteckten fliegenden Insel Laputa weisen kann. Dort sollen sich unendliche Reichtümer befinden. In Wahrheit ist das Waisenmädchen Sheeta nämlich eine Prinzessin und damit die rechtmäßige Thronfolgerin von Laputa….

Laputa, das geheimnisvolle Schloss im Himmel, auf dem sich unendliche Reichtümer verbergen sollen. (Foto: Universum)Laputa, das geheimnisvolle Schloss im Himmel, auf dem sich unendliche Reichtümer verbergen sollen. (Foto: Universum)

Die animierten Filme des japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki genießen inzwischen nicht nur in seinem Heimatland Kultstatus. Seine Trickfilme erreichten auf dem asiatischen Inselstaat Besucherrekorde und werden auch bei uns immer beliebter. Mit knapp 20 Jahren Verspätung kommt nun eines seiner Frühwerke erstmals in einer deutschen Synchronfassung in die Kinos. Ein abenteuerlicher Film, der mit Themen wie Krieg, Natur und Technik anspruchsvolle Familienunterhaltung bietet. Seinen internationalen Durchbruch erreichte Miyazaki aber mit „Chihiros Reise ins Zauberland“, der 2003 den Goldenen Bären und den Oscar für den besten Animationsfilm gewann. Miyazaki, der im vergangenen Jahr bei den Filmfestspielen in Venedig für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, hat sich für seinen Film von einem von ihm selbst gezeichneten Manga inspirieren lassen, das auf Swifts „Gullivers Reisen“ basiert.

Japan 1986 - Regie: Hayao Miyazaki - Darsteller: (Stimmen) Nathalie Loewenberg, Nico Mamone, Ilona Grande, Claus Brockmeyer, Jens Kretschmer - FSK: ab 6 Jahren, Verleih: Universum

Hier gehts zur Hompage.

[Jörg]

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www.universumfilm.de

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