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Kino-Tipp

„Dreamgirls“

published: 01.02.2007

Sharon Leal, Beyoncé Knowles, Anika Noni Rose (v.l.)  (Foto: David James/Paramount Pictures/DreamWorks) Sharon Leal, Beyoncé Knowles, Anika Noni Rose (v.l.) (Foto: David James/Paramount Pictures/DreamWorks)

Detroit, 1960: Autoverkäufer und Freizeit-Musikproduzent Curtis Taylor, Jr. (Jamie Foxx) ist auf der Suche nach einer Band, die ihn groß rausbringt. Bei einem Talentwettbewerb im örtlichen Nachtclub trifft er schließlich auf das vielversprechende Trio "The Dreamettes". Er wird Manager der jungen Frauen Deena (Beyoncé Knowles), Lorrell (Anika Noni Rose) und Leadsängerin Effie (Jennifer Hudson) und tauft sie kurzerhand in "The Dreams" um.

Zunächst treten die Girls nur als Backups für den etablierten Rock ´n´ Roll-Star James Early alias Eddie Murphy auf, doch schließlich bekommen sie ihre Solochance. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Deena die Rolle der Frontfrau übernimmt, da Curtis befürchtet, das weiße Publikum mit Effies Soul-Stimme zu vergraulen. Einige Zeit später kommt es zum Bruch, die Band trennt sich und die Mädels gehen verschiedene Wege - Effie als arbeitslose, allein erziehende Mutter, Deena wird Curtis´ Ehefrau und schwimmt in Geld und Prunk. Doch ob sie wirklich glücklich ist?

Beyoncé Knowles ist Leadsängerin Deena von "The Dreams". (Foto: David James/Paramount Pictures/DreamWorks)Beyoncé Knowles ist Leadsängerin Deena von "The Dreams". (Foto: David James/Paramount Pictures/DreamWorks)

"Dreamgirls" erfüllt alle Erwartungen, die der Zuschauer an ein derart stargespicktes Musical stellt. Die Geschichte vom Aufstieg einer schwarzen Girl-Band im Detroit der Sechziger Jahre versucht allerdings, neben emotionalen Achterbahnfahrten auch etwas genauer hinter die Kulissen zu schauen. Dabei ist die Story zwar weit entfernt von einer kritischen Stellungnahme, dennoch vermeidet dieser Seitenblick, dass der Film zu sehr ins Oberflächliche abgleitet. Er verknüpft die persönliche Erfolsstory der "Dreamettes" mit sozialpolitischem Hintergrund, allerdings auf eine sehr leichte, unterhaltsame Art und Weise. Während Beyoncé Knowles und Jennifer Hudson in den weiblichen Hauptrollen vor allem als Sängerinnen glänzen, überzeugen besonders Eddie Murphy und Jamie Foxx schauspielerisch, wobei vor allem Murphy in der Rolle des exzentrischen Rockstars eine hervorragende Leistung zeigt. "Dreamgirls" führt übrigens mit acht Oscar-Nominierungen die Liste der vorgeschlagenen Filme an.
"Dreamgirls" ist an die Geschichte von Diana Ross und "The Supremes" angelehnt.

USA 2006 - Regie: Bill Condon - Darsteller: Jamie Foxx, Beyoncé Knowles, Eddie Murphy, Danny Glover, Jennifer Hudson, Anika Noni Rose, Keith Robinson, Sharon Leal, Hinton Battle, Robert Cicchini - FSK: ohne Altersbeschränkung, Verleih: Universal

[Franzisca]

Links

www.dreamgirlsmovie.com

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