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TV-Tipp

"Mankells Wallander"

published: 02.06.2006

Erfolgsautor Henning Mankell gab Unikosmos in Hamburg ein Interview (Foto: Public Address) Erfolgsautor Henning Mankell gab Unikosmos in Hamburg ein Interview (Foto: Public Address)

Die Verfilmungen der beliebten Schweden-Krimis von Henning Mankell gehen in die Verlängerung. Anfang Juni zeigt die ARD die drei ersten Filme der Reihe "Mankells Wallander". Bei den neuen Fällen hat Kommissar Kurt Wallander zudem ein neues Gesicht: Jetzt spielt Krister Henriksson den eigensinnigen Ermittler.

Überrascht über diese Entwicklung zeigte sich nicht nur der bisherige Wallander-Darsteller Rolf Lassgård. Auch die Mankell-Fans aller Länder kamen aus dem Stauen nicht heraus, hatte der Schriftsteller doch wiederholt verkündet, Lassgård sei die perfekte Besetzung. Wenn dieser ihn nicht mehr spielen wolle, gebe es eben keinen Wallander mehr im Film. Warum die Meinungsänderung? „Alle meine Romane sind ja bereits mit Rolf Lassgård in der Rolle des Wallander verfilmt worden. Meine Aussage damals bezog sich nur auf die Umsetzung der Bücher", so Mankell im Unikosmos-Interview. "Der neue Schauspieler, Krister Henriksson, der Wallander in den neuen Geschichten spielt, ist auch sehr gut. Die Interpretationen der beiden unterscheiden sich, sind aber beide hervorragend.“

Obwohl die neuen Episoden nicht auf Mankells Romanen beruhen, stammen die Storys doch aus der Feder des weißhaarigen Schweden. „Ich habe die Geschichten geschrieben und sie dann von anderen in ein Drehbuch verwandeln lassen. Das Skript kam dann wieder zurück zu mir und ich habe noch Korrekturen anbringen lassen“, erzählt der Schriftsteller, dem die Kontrolle über seine Figur sehr wichtig ist. Und den Leseratten unter den Wallander-Fans verspricht, dass es bald noch zwei weitere Bücher mit dem Kommissar geben wird – richtige Romane. Nur schreiben muss er sie noch.

"Vor dem Frost" nach dem gleichnamigen Buch gibt den Auftakt zu den 13 neuen Spielfilme als Serie "Mankells Wallander" in der ARD. Der kantige Kurt Wallander bekommt in den neuen Episoden Unterstützung von seiner Tochter Linda und einem jungen Komissar, Stefan Lindman, der - zu Wallanders großem Ärger - mit Linda anbandelt. Linda ähnelt ihrem Vater sehr: Sie ist ehrgeizig, streitbar und hat den gleichen scharfen Instinkt. Wie auch in den Büchern geht es Mankell nicht nur um reine Krimi-Spannung, sondern vor allem um die Missstände der Gesellschaft, um Schweden und seine Charaktere.


"Mankells Wallander - Vor dem Frost"
Freitag, 2. Juni 2006 um 21.45 im Ersten

Stefan Lindman (Ola Rapace) und seine Kollegin Linda Wallander (Johanna Sällström) verfolgen einen religiösen Fanatiker (Foto: ARD Degeto/Lars Høgsted)Stefan Lindman (Ola Rapace) und seine Kollegin Linda Wallander (Johanna Sällström) verfolgen einen religiösen Fanatiker (Foto: ARD Degeto/Lars Høgsted)

Bei Kommissar Kurt Wallander (Krister Henriksson) geht es mal wieder drunter und drüber: Am Vorabend hat er zu tief ins Glas geschaut, dann verschläft er einen wichtigen Termin und zu allem Überfluss ist auch noch der erste Arbeitstag seiner rebellischen Tochter Linda (Johanna Sällström) in seinem Kommissariat. Verlegen und kleinlaut nimmt er Linda mit zu einer Routineuntersuchung.

Eine ältere Dame wird vermisst, sie hatte einen Spaziergang gemacht. Lindas Spürsinn ist geweckt. Sie ermittelt auf eigene Faust und entdeckt die Leiche der Frau in einem abgelegenen Waldstück. Ein paar Tage zuvor sind in derselben Gegend brennende Schwäne am Himmel gesehen worden, die offenbar ein Wahnsinniger mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Die Ermittler tappen im Dunkeln. Erst der grausame Ritualmord an einer Gynäkologin, Spezialistin für Abtreibung, und der Fund einer Bibel bringen die Ermittler auf die Spur religiöser Fanatiker. Als sie herausfinden, dass die Gruppe eine Kirche in die Luft jagen will, in der die erste kirchliche Schwulenhochzeit Schwedens zelebriert werden soll, beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit.

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