Kino-Tipp

"Das Streben nach Glück"

published: 04.01.2007

eine finanziellen Probleme hält Chris Gardner (Will Smith) von seinem Sohn Christopher (Jaden Smith) fern (Foto: Sony Pictures) eine finanziellen Probleme hält Chris Gardner (Will Smith) von seinem Sohn Christopher (Jaden Smith) fern (Foto: Sony Pictures)

Anfang der 90er lebt Chris Gardner (Will Smith) mit seiner Frau Linda und seinem Sohn in San Francisco. Chris versucht, seine Familie über Wasser zu halten, doch als sich ihre finanzielle Situation dramatisch verschlechtert, verlässt Linda (Thandie Newton) die kleine Familie. Nun beginnt der wirkliche Absturz. Chris und sein kleiner Sohn Christopher werden obdachlos und leben von der Hand in den Mund. Um sich endgültig aus dieser Situation zu befreien, macht Chris ein halbjähriges Praktikum, an dessen Ende eventuell ein Job wartet. Der Film begleitet die beiden auf ihrem Weg durch die Hölle. Mit allen Mitteln und viel Phantasie versucht Chris sich und seinen Sohn durch zu bringen.

Will Smith spielt hier eine ernste Rolle, ohne dass jedoch der Humor zu kurz käme. Doch es ist ein subtiler Humor, immer mit bitterem Beigeschmack. Bei jedem Rückschlag und jeder Niederlage fühlt man mit diesem starken und intelligenten Mann und bangt um ihn und seinen Sohn. Die filmtauglich aufpolierte Ungerechtigkeit, dieses Schicksal eines Mannes, der völlig unverschuldet immer tiefer sinkt, erschafft Aggressionen auf ein Feindbild und erzwingt zugleich Mitleid.

Die Ehe von Chris (Will Smith) und Linda (Thandie Newton) geht in die Brüche. (Sony Pictures Releasing GmbH)Die Ehe von Chris (Will Smith) und Linda (Thandie Newton) geht in die Brüche. (Sony Pictures Releasing GmbH)

Mit einer schelmisch lockeren Erzählstruktur in Form von Kapiteln und Denkanstößen über die Bedeutung von Glück führt Regisseur Gabriele Muccino den Zuschauer durch den Film. Zwar bietet der Streifen eine Lösung für den Weg zum Glück, doch im Endeffekt muss jeder seinen eigenen finden. Ob Chris' Streben nach Glück von Erfolg gekrönt sein wird, erfahrt ihr nur im Kino.

[Birte Frey]

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