Kino-Tipp

"Rocky Balboa"

published: 08.02.2007

Beim Fight ist Rocky Junior (Milo Ventimiglia, r.) dann doch an Papas Seite (Foto: 2006 MGM/2007 Twentieth Century Fox) Beim Fight ist Rocky Junior (Milo Ventimiglia, r.) dann doch an Papas Seite (Foto: 2006 MGM/2007 Twentieth Century Fox)

Wird Rocky auch nach dem Kampf den Arm siegreich gen Himmel strecken? (Foto: 2006 MGM/2006 Twentieth Century Fox)Wird Rocky auch nach dem Kampf den Arm siegreich gen Himmel strecken? (Foto: 2006 MGM/2006 Twentieth Century Fox)

Nach Axel Schulz und Henry Maske packt auch Sylvester Stallone wieder seine Boxhandschuhe aus: Der inzwischen 60-Jährige steigt zum sechsten und letzten Mal als Rocky in den Ring.

Ex-Boxweltmeister Rocky Balboa betreibt das kleine Restaurant "Adrian's" in Philadelphia. Noch immer trauert er um seine Frau Adrian, die vor Jahren starb. Die Beziehung zu seinem Sohn Rocky Junior (Milo Ventimiglia) ist schlecht. Da bringt ein virtueller Boxkampf in einer Sportsendung frischen Wind in sein Leben: Den animierten Fight zwischen dem amtierenden Champion Mason „The Line“ Dixon (Antonio Tarver) und dem jungen Rocky entscheidet nämlich „The Italien Stallion“ für sich.

Als Folge des Medienrummels kommt Dixons Management auf die Idee, einen realen Kampf gegen Rocky auszurichten. Eine Herausforderung, die den über 50-Jährigen so sehr reizt, dass er wieder in ein hartes Training einsteigt – gegen den ausdrücklichen Wunsch seines Sohnes.

Die Einsamkeit des Protagonisten des ersten und einzigen unumstritten guten „Rocky“-Filmes ist in „Rocky Balboa“ wieder da. Stallone verkörpert wieder einen Außenseiter, einen Underdog. Und mag auch Rockys triste Gegenwart mit zu zahlreichen sentimentalen Szenen unterbrochen werden – beim Showdown im Boxring drückt jeder dem „italienischen Hengst“ die Daumen. Und - soviel sei vorab verraten - eine Blamage wird es nicht.

Die Botschaft des Filmes ist übrigens auch etwas fürs Leben jenseits des Boxsports: Nicht ums Gewinnen geht es, sondern darum, wieviel man einstecken kann, ohne k.o. zu gehen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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