David (Vince Vaughn) steht inkognito im Kreise seiner Kinder  (Foto: Constantin Film)Scoolz verlost den Film "Seelen" auf DVD und Blu-ray (Foto: Concorde)Gewinne das Hörspiel "Die Ferienbande jagt den verflucht dreckigen Schrat"  (Foto: Wortart)Unikosmos verlost "Lone Ranger" auf DVD und Blu-ray (Foto: Disney)Der Weg zur Schule ist für viele Kinder lang und gefährlich. Aber er lohnt sich (Foto: Senator Film)Das CinemaxX zeigt am 29. und 30. Dezember den Justin-Bieber-Film "Believe" (Foto: Public Address)Scoolz verlost Fanpakete zu "Die Eisköniging - völlig unverfroren" (Foto: Disney)

Kino-Tipp

"Ganz weit hinten"

published: 05.12.2013

Duncan (Liam James) ist introvertiert und kommt nur selten aus sich heraus (Foto: Twentieth Century Fox ) Duncan (Liam James) ist introvertiert und kommt nur selten aus sich heraus (Foto: Twentieth Century Fox )

Der introvertierte 14-jährige Duncan (Liam James) verbringt die Sommerferien mit seiner Mutter Pam (Toni Collette), ihrem neuen Freund Trent (Steve Carell) und dessen Tochter Steph (Zoe Levin) in einem Ferienhaus am Meer. Die Konflikte sind programmiert. Duncan kommt weder mit dem dominanten Trent noch mit der pubertierenden Steph klar. Um den häuslichen Streitereien zu entgehen, nimmt Duncan einen Ferienjob im "Water Wizz"-Vergnügungspark an. Dort freundet er sich mit dem Park-Manager Owen (Sam Rockwell) an. Mithilfe seines neuen Freundes taut Duncan auf und beginnt eine Romanze mit der hübschen Susanna (Anna Sophia Robb).

Trailer zu "Ganz weit hinten"

Mehr Videos auf PointerTV(Video: FoxKino)


Erfolgsduo im Höhenflug

Die Tragikomödie ist das Regie-Debüt der Oscar-prämierten Drehbuchautoren Jim Rash und Nat Faxon. Sie gewannen 2011 für ihr erstes Drehbuch zur Tragikomödie "The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten" mit George Clooney in der Hauptrolle einen Oscar für das "Beste Adaptierte Drehbuch". Bei der Verfilmung ihres zweiten Drehbuchs zu "Ganz weit hinten" hat das Duo aber nicht nur die Regie übernommen. Da Rash und Faxon auch als Schauspieler tätig sind, spielen sie selbst in kleineren Nebenrollen mit. Sie sind als Mitarbeiter des Wasserparks zu sehen.

Zwischen Komödie und Drama

Der Film stellt die Zuschauer vor ein Dilemma. Duncan steht als Protagonist zwar im Mittelpunkt, ist aber trotzdem keine Identifikationsfigur. Besonders in der ersten Hälfte der Handlung tritt der Teenager völlig lethargisch auf. Seine introvertierte Art ohne emotionalen Tiefgang vermögen weder die Mitglieder seiner Patchwork-Familie einzuordnen, noch ist sein Charakter für Außenstehende greifbar.

Szenenbilder aus "Ganz weit hinten" (14 Bilder)

Szenenbilder aus "Ganz weit hinten"
Szenenbilder aus "Ganz weit hinten"
Szenenbilder aus "Ganz weit hinten"
Szenenbilder aus "Ganz weit hinten"


Die Familienstreitereien wirken etwas dröge. Erst der Vergnügungspark bringt Farbe und Lebendigkeit. Für humorvolle Einschübe sorgt hauptsächlich Owen-Darsteller Rockwell. Allein sein komödiantisches Talent, das er als Verkuppler und Ratgeber in Liebesdingen zur Schau stellt, kann wirklich überzeugen. Trotz allem ist "Ganz weit hinten" ein gelungener Balanceakt zwischen leichter Unterhaltung und Ernst.

Originaltitel: "The Way Way Back"; Tragikomödie; USA 2013; Regie: Nat Faxon, Jim Rash; Drehbuch: Nat Faxon, Jim Rash; Kamera: John Bailey; Schnitt: Tatiana S. Riegel; Musik: Rob Simonsen; Darsteller: Steven Carell, Anna Sophie Robb, Amanda Peet, Sam Rockwell, Rob Corddry, Toni Collette, Allison Janney, Liam James, Maya Rudolph; Laufzeit: 104 Minuten; FSK: 0; Verleih: Twentieth Century Fox; Kinostart: 5. Dezember

[Martin]

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung