Kino-Tipp

"Die Entdeckung der Unendlichkeit"

published: 25.12.2014

Der junge Physikstudent Stephen Hawking (Eddie Redmayne) trifft sich zum ersten Mal mit Jane Wild (Felicity Jones) (Foto: Universal) Der junge Physikstudent Stephen Hawking (Eddie Redmayne) trifft sich zum ersten Mal mit Jane Wild (Felicity Jones) (Foto: Universal)

Im Leben des 21-jährigen Physikstudenten Stephen Hawking (Eddie Redmayne) läuft eigentlich alles optimal: Er hat sich in die junge Kunststudentin Jane Wild (Felicity Jones) verliebt und sie erwidert seine Liebe. Außerdem steht er bei seinen Studien zu schwarzen Löchern kurz vor einem Durchbruch. Doch als ihm eines Tages seine Beine versagen, bekommt er im Krankenhaus die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), eine Erkrankung des Nervensystems. Ihm wird nur noch eine Lebenserwartung von zwei Jahren zugeschrieben. Jane will ihre Liebe nicht aufgeben und beschließt, mit Stephen zusammenzubleiben, so lange es geht. Die beiden heiraten und bekommen zwei Kinder.

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Trailer von "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

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Jane muss sich der stetig wachsenden Herausforderung in Form von Stephens körperlicher Einschränkung stellen und verzweifelt sichtlich. Stephen, der zuerst noch auf Krücken läuft, nach einiger Zeit aber im Rollstuhl sitzt, führt trotz der Krankheit seine Studien weiter. Er entwickelt den Beweis von der notwendigen Existenz schwarzer Löcher in der allgemeinen Relativitätstheorie, der ihn berühmt macht. Als Stephen nicht mehr selbst essen kann, holt Jane sich Hilfe bei dem Familienfreund Jonathan Hellyer Jones (Charlie Cox). Jonathan entwickelt Gefühle für die Frau des Physikers. Jane muss sich nun zwischen ihren neuen Gefühlen für Jonathan und ihrer Liebe zu Stephen entscheiden.


Liebe in elf Dimensionen

"Die Entdeckung der Unendlichkeit" basiert auf dem Buch "Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking" von Jane Hawking. Die mittlerweile 70-Jährige besitzt einen Doktortitel in mittelalterlicher spanischer Lyrik und unterrichtete viele Jahre lang moderne Fremdsprachen. Sie war 25 Jahre lang mit dem womöglich schlausten Menschen unserer Zeit verheiratet. Dennoch ist kaum bekannt, was sie alles für ihren Ehemann tat. Sie pflegte ihn rund um die Uhr, kümmerte sich um die drei Kinder und erwarb ebenfalls wissenschaftliche Meriten.

Szenenbilder aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit" (10 Bilder)

Szenenbilder aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Szenenbilder aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Szenenbilder aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Szenenbilder aus "Die Entdeckung der Unendlichkeit"


Stephen Hawking darzustellen, stellt wohl für jeden Schauspieler eine furchteinflößende Aufgabe dar. Eddie Redmayne meistert diese mit Bravour. Man muss sich während des Filmes immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass der Mann auf der Leinwand nicht an ALS erkrankt ist, so authentisch ist dessen Darstellung des Physikers. Gleichzeitig verdeutlicht Felicity Jones die Aussage des Buches: Stephen Hawking wäre nicht der Mann, der er heute ist, wenn nicht diese starke Frau hinter ihm gestanden hätte. Trotzdem wird auch deutlich, wie sehr sie von den vielen Belastungen überfordert war. Der Film ist bis in die Nebenfiguren dem Buch nachempfunden. Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie nah am Original die Verfilmung ist, kann hier klicken.

Gelungenes Drama

"Die Entdeckung der Unendlichkeit" ist in jeder Hinsicht ein gelungenes Drama, nicht zuletzt wegen der schauspielerischen Leistungen. Der Film steckt voller bewegender Momente und erinnerungswürdigen Zitaten. Wer also Interesse am Leben von Stephen Hawking hat, sollte den Film unbedingt sehen. Sicherlich funktioniert die Produktion auch gut im Heimkino.

Originaltitel: "The Theory of Everything"; Biografie, Drama; UK 2014; Regie: James Marsh; Drehbuch: Anthony McCarten; Kamera: Benoît Delhomme; Schnitt: Jinx Godfrey; Darsteller: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Emily Watson, David Thewlis, Harry Lloyd, Simon McBurney; Laufzeit: 123 Minuten; FSK: 0; Verleih: Universal Pictures; Kinostart: 25. Dezember 2014

[Nicolai Sakel]

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