Am 20. Juni wurde Nicole Kidman 40 Jahre alt (Foto: Public Address)Nehmen sich schon mal auf den Arm: Raphael, Philipp, Flo und Julia von Fertig Los! (Foto: Public Address)Das Fridericianum ist der Veranstaltungsort der documenta seit der ersten Stunde (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/daquellamanera/852952439/in/photolist-2inB3x-2idXUV-2iio9y-brUGTV-39qdTG-3cwkfU-9Ft46i-2iimYY-2iixdU-2idWZM-9tc9YK-3c3Fxh-3cwrqA-3c3z2b-3c3jfh-3bY3gT-38XhpU-3bLmQz-rGknRx-qKxZa2-3agejb-caC2fA-3c48B1-caC3DQ-caC37G-rpLY2U-qKxY3c-ruYwz5-6YgnzV-6YgnK6-rE3MiQ-5KSGMU-3bLjoV-6Ygms6-6Ykp29-6Ygnwe-6Ygm7x-6YgkZP-6YkmBw-6Ykpdu-6Ykp8Q-6YgnGB-6Ykp5j-6Ykp3U-6Ygnyc-6Ygntc-6YkoSG-6YgnqD-6Ygnp4-6YkoMJ" target="_blank">Fridericianum</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/daquellamanera/" target="_blank">Daquella manera</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>)Rihanna - "Good Girl Gone Bad"  (Foto: DefJam/Universal)Gewinne den Philips-Kopfhörer SHB6120 (Foto: Philips)Ich + Ich - "Vom selben Stern"  (Foto: Universal)Die Ferien hatten sich Laura (Karoline Eichhorn) und ihr Mann Paul (Uwe Bohm) harmonischer vorgestellt  (Foto: Peripher)

CD-Tipp

Editors - "An End Has A Start"

published: 24.06.2007

Editors - "An End Has A Start"  (Pias) Editors - "An End Has A Start" (Pias)

"Say goodbye to everyone you have ever known, you are not gonna see them ever again" - aufmunternd, wie Sänger Tom Smith die Hörer des neuen Editors-Albums "An End Has A Start" empfängt. Diese Textzeile aus "Smokers Outside The Hospital Doors" ist programmatisch für die zweite Scheibe der Engländer und die Entscheidung, den Song zur ersten Single zu machen, durchaus vernünftig.

Die Texte handeln vom Tod, von dem, was vorher war, und von der Erkenntnis, dass alles ein Ende hat. Keine Neuigkeiten, durchaus aber von allgemeinem Interesse, womit die Band sich da herumschlägt. Wie nicht anders zu vermuten war, gehen die Musiker mit einer gehörigen Portion Schwermut an die Arbeit, was dem positiven Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch tut.

Selbst wenn ab und zu etwas dick aufgetragen wird, lohnt es sich, den wohldurchdachten Worten aufmerksam zu lauschen. Wüsste man allerdings nicht, dass sich die Vier bester Gesundheit erfreuen, würde man ihnen gern einmal in den Bauch pieksen, damit sie auch etwas zu lachen haben.

Verarbeitet werden die morbiden Gedanken manchmal besonders tragend wie in "The Weight Of The World", mit drohenden Drums, schwellenden Gitarrenriffs, unterstrichen durch den wehmütigen Bariton Smiths. Die Jungs können aber auch - für ihre Verhältnisse - unbeschwert, wie im nervösen "Bones" oder dem tanz-provokanten "Racing Rats".

Insgesamt erklingen die Editors in gewohnter Manier mit durchgängig quietschiger Gitarre und lethargischen Bässen und schaffen es trotzdem, ihre Scheibe nicht zu einem einzigen, endlosen Song zu verrühren. Da hätten die letzten Worte des Albums bei weitem nicht so selbstkritisch ausfallen müssen: "I'm so sorry about what we've all become". Das Debüt "The Back Room" hat einen würdigen Nachfolger gefunden, der sich offenkundig zu seinesgleichen bekennt.

[Franzisca Teske]

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Links

www.editorsofficial.com

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