So inszeniert sich die Regisseurin Katharina Wagner selbst. Die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner wird womöglich die neue Festspielleiterin  (Foto: Bayreuther Festspiele/Enrico Nwarath)Katie (Anna Maria Sturm) fährt Fahrrad (Foto: Constantin)Håkan Nesser gibt Tipps für angehende Krimi-Schriftsteller (Foto: Public Address)"Die Simpsons - Der Film"  (The Simpsons TM and © 2007 Twentieth Century Fox Film Corporation)"Forza Motorsport 2" ist exklusiv für die Xbox 360 erhältlich (Foto: Microsoft)Henne Ginger plant die Flucht (Foto: ZDF/ARD/Degeto)Wenn sie nicht gerade herumkaspern machen sie derzeit live Musik: El*ke (Foto: Public Address)

CD-Tipp

Chris Cornell - "Carry On"

published: 30.07.2007

Chris Cornell – "Carry On"  (Foto: Universal) Chris Cornell – "Carry On" (Foto: Universal)

Der erste Eindruck, es handele sich bei der eingelegten CD um das neue Audioslave-Album, hat sich nach genau 27 Sekunden erledigt. Das hypnotische Einstiegsriff des Openers "No Such Thing" bricht plötzlich ab und poppige leise Töne geben die Richtung an, in die es bei Chris Cornells zweitem Soloalbum "Carry On" gehen wird. Ruhige Klänge haben Vorfahrt. Cornell ist mit seinen 43 Jahren ist ja nun auch nicht mehr der Jüngste.

So hat das Michael-Jackson-Cover von "Billie Jean" eine Energie, wie es Michael Jacksons Bühnenshow wohl heute hätte, und erinnert dabei noch stark an Metallicas "Nothing Else Matters", jedoch ohne dessen Intensität zu erreichen. Das schräg rockende "Poison Eye" ist ein Lichtblick unter sonst eher wenig einprägsamen Nummern und "You Know My Name", dem Titelsong des James-Bond-Films "Casino Royale".

Einen bluesig-soulig mit Bläsern unterlegten Song wie "Safe And Sound", das Country-beeinflusste "Finally Forever" oder das vor sich hin funkende "Ghost" hat sicher kaum jemand auf dieser Platte erwartet. Der Ausdruck "Carry On" verweist hier wohl neben einem Ausblick in die Zukunft ohne Audioslave auch auf neue musikalische Territorien, die Cornell sich erschließen will, und rein gesangstechnisch, mal kraftvoll, mal gefühlvoll, auch schon eingenommen hat.

Ob die alten Fans von Soundgarden und Audioslave mit übersiedeln wollen, sei dahingestellt. Chris Cornells Stimme ist wie ein alter Bekannter, den man wiedererkennt und der einen wehmütig an alte Soundgarden-Zeiten erinnert. War das groß! "Carry On" - geht lieber weiter und hört euch mal wieder Soundgardens "Badmotorfinger" an.

Chris Cornell live:
19.8. Highfield Festival in Erfurt

[Jan van Hamme]

Amazon

Links

www.chriscornell.com

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung