CD-Tipp

Pohlmann - "Fliegende Fische"

published: 11.09.2007

Pohlmann - "Fliegende Fische"  (Foto: Virgin) Pohlmann - "Fliegende Fische" (Foto: Virgin)

Ingo Pohlmann, der seine Lieder am liebsten auf der Toilette schreibt, ist mit seinem neuen Album "Fliegende Fische" wieder ein sehr persönliches Album gelungen. Die Musik des gelernten Maurers vereint poetische deutsche Texte mit melancholisch bis hoffnungsvollen Folkblues-Gitarrenklängen. Klanglich liegt das Ganze zwischen Tracy Chapman, Ben Harper und Tom Waits.

Die Scheibe überrascht nicht, sondern erfüllt unsere Erwartungen. Vor allem sind es wieder Poplieder mit Ohrwurmpotenzial. "Musik" macht als Opener einen tollen Job, der Radio-Hit "Mädchen und Rabauken" animiert zum Mitsingen und Tanzen. Bei "Bitte folgen Sie dem Licht" geht es mit Witz und Ironie um die versteckten Gefahren des Reisens.

Pohlmanns Texte über das verflixte Verliebtsein, die Sehnsucht, das Leben und seine kleinen Freuden sprechen dem Hörer direkt aus dem Herzen. "Die Liebe lässt gern auf sich warten. Nur die Geduld hält sie in Atem": Das kennt man schon - so schön gereimt hat man es allerdings noch nicht gehört.

"Flüchten" mutet da mit seinem lyrischen Text, den wunderbar schmerzvollen Harmonien und deren sanfter Auflösung noch poetischer an. Die Single-Auskopplung "Wenn es scheint, dass nichts gelingt" erzählt vom Licht am Ende des Tunnels. "Wenn es auch schlimm kommt / es geht schon okay". Tja, was soll man dem noch hinzufügen? Anhören und selig sein.

[Hana Scheltat]

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www.pohlmann-music.de

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