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CD-Tipp

Angie Stone - "The Art of Love and War"

published: 11.11.2007

Angie Stone - "The Art of Love and War" (Foto: Universal) Angie Stone - "The Art of Love and War" (Foto: Universal)

Markante Bassline, funkige Beats und bewegender Gesang sind das A und O eines guten Soul-Albums. Wenn dazu noch politisches Bewusstsein, aufschlussreiche Texte und kluge Produktion kommen, nähert man sich der Spitze. "The Art of Love and War" ist Angie Stones neustes "Baby" und reiht sich ohne Probleme in die Top-Alben aktueller Neo-Soul Künstler ein, zu denen auch Jill Scott oder Eryka Badu gehören.

Nach dem überall erklingenden oberflächlichen R'n'B-Gesäusel im Stil von Ciara und Co. ist es erfrischend, etwas mit Substanz zu hören. Angie Stone ist für Soul so ähnlich wie The Roots für HipHop: originell und anspruchsvoll. Sie artikuliert ihren Schmerz durch eine vom Leben gezeichnete Stimme. Die Soul-Diva hat in den letzten Jahren einige Tiefschläge weggesteckt, beispielsweise die Trennung von Ex-Mann und Kollege D'Angelo. Gerade die Fähigkeit Stones, negative Energie in Stärke umzuwandeln, verleiht ihr mehr Ausstrahlung und Attraktivität als alle zusammengewürfelten "sexy" Teenie-Bands der letzten Jahre auf einmal besitzen. Und sie lässt uns hoffen, dass man jeden Herzschmerz besiegen kann - schließlich hat sie's auch geschafft.

Zwar präsentiert sich Stone auf ihrem bereits fünften Soloalbum nicht wirklich experimentierfreudig. Sie bleibt eben ihren Wurzeln treu. Doch ihre Sache macht sie verlässlich gut. Zusätzlich zu soultypischen Themen bringt Stone auch politisches Bewusstsein mit. Sie kommuniziert es auf eine leichte und trotzdem leidenschaftliche Art und Weise, etwa beim gut gelaunten "My People Feat. James Ingram", das mit Black-Power-Botschaft zum Hüfte-Schwingen animiert. Weitere Highlights sind "These Are The Reasons" und "Happy Being Me".

[Gesche Loft]

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Angie Stone bei Sony

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