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CD-/DVD-Tipp

R.E.M. - "R.E.M. Live"

published: 03.11.2007

R.E.M. bringen ihr ersten Live-Album raus: "R.E.M. Live" (Foto: Warner) R.E.M. bringen ihr ersten Live-Album raus: "R.E.M. Live" (Foto: Warner)

"R.E.M. - Live" - steht drauf und ist drin. R.E.M. haben sich nach 27 Jahren zu einem Live-Album entschlossen. Und da sie so lange gewartet haben, hätte die erwartungsgemäß lange Track-Liste auch das Prädikat "Best Of" verdient.

Wie dem auch sei, zwei CDs und eine DVD von Dubliner Konzerten aus dem Jahr 2005 präsentieren in epischer Breite, was Michael Stipe, Peter Buck und Mike Mills bisher erschaffen haben: ein kleines Stück Musikgeschichte.

Einmal Meckern zu Anfang muss jedoch gestattet sein: Lasst doch das mit der DVD! Schlechte Schnitte, wackelige Kamerafahrten, unscharfe Bilder und stressige Effekte verleiten ohnehin zum Augenschließen – warum also nicht gleich die akustisch identischen CDs auflegen und genießen?

R.E.M.-Frontmann Michael Stipe (Foto: Public Address)R.E.M.-Frontmann Michael Stipe (Foto: Public Address)

Glücklicherweise schaffen es auch die schlechtesten Live-Bilder nicht, Offensichtliches zu verbergen: Auf der Bühne stehen Profis, die wissen, worum es geht, und ihr Handwerk bis ins Kleinste beherrschen. Und so gerät der optische Fauxpas angesichts der 22 Songs der Marke R.E.M. pur schnell in Vergessenheit.

Angenehm gelassen und rau startet CD eins mit "I Took Your Name" und legt vergleichbar bodenständig mit "So Fast, So Numb" nach. Vermutlich hat die Band Einstiegskracher einfach nicht mehr nötig. Ohne Umschweife befindet man sich mittendrin in einer R.E.M.-Zeitreise, die zwischen 1984 und 2004 kaum ein Album auslässt und mal wieder ins Gedächtnis ruft, wie viele Hits aus den Federn der Amerikaner stammen.

Große Popnummern wie "Everbody Hurts", "Man On The Moon" oder "Losing My Religion" flankieren rockigere Songs wie "The One I Love" oder "The Great Beyond", und auch aktuellere Lieder wie "Leaving New York" oder "The Ascent Of Man" spicken das Doppel-Album.

Die Live-Atmosphäre hilft der Band, sich einer gelegentlich etwas weichgespülten Note zu entledigen und offenbart ihre raue Seite. Mit diesem akustischen Dreitagebart bescheren die drei Musiker nicht nur ihren Fans ein absolut professionelles und unverfälschtes Hörerlebnis, das nur zu einem simplen Fazit führen kann: Sie können es einfach.

[Franzisca Teske]

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Links

www.r-e-m.de

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