CD-Tipp

Jaya The Cat - "More Late Night Trans..."

published: 23.12.2007

Jaya The Cat - "More Late Night Transmissions With Jaya The Cat" (Foto: SPV) Jaya The Cat - "More Late Night Transmissions With Jaya The Cat" (Foto: SPV)

Reggae, Ska und Punk auf eine so gelungene Art und Weise zu kombinieren, das schaffte zuletzt die unvergessliche Band Sublime aus Long Beach, California. Deren Ende kam mit dem Tod ihres Sängers Bradley Nowell im Jahre 1996. Ganz am anderen Ende der USA etablierte sich ein paar Jahre später eine Gruppe namens Jaya The Cat so, wie es eine glaubhafte Punk-Band tun sollte: durch handfeste Live-Shows und häufiges Auftauchen in Skate-, Surf- und Snowboardvideos. Jetzt erscheint ihr Album "More Late Night Transmissions With Jaya The Cat".

Jaya The Cat sind dafür bekannt, dass ihre Konzerte früher oder später in großen Parties enden, bei denen fröhlich getrunken und gegrölt wird. Dies ist verstärkt so, seit sie in der liberalen Metropole Amsterdam residieren. Zum Glück geht dies aber meist ohne aggressive Stimmung oder radikale Pöbeleien ab, denn das treue Publikum der Exil-Amerikaner mag es lieber, friedlich zu pogen.

Gemächlich und zufrieden läutet "Hold My Beer And Watch This" das Album ein. Off-Beats und Gitarrenriffs halten sich die Waage, auf Gesang wird erst einmal verzichtet. Zwischendurch überwiegt der Punkrock - in "The Carnival" oder "Government Center" beispielsweise - aber dank ruhigerer Stücke wie "Thank You Reggae" kommen auch entspanntere Sounds zum Zuge. Textlich machen Jaya The Cat eigentlich auch alles richtig: Sie singen zwar viel vom (zu) harten Feiern und vom frustrierenden Warten auf den Nachtbus, aber dann plötzlich auch vom Leben und Leiden in Babylon, das durch Habgier ein rasches Ende finden kann.

Bei "More Late Night Transmissions With Jaya The Cat" ist eines ganz klar: Die Mischung macht's. Die 13 Tracks machen Lust auf mehr. Jetzt fehlt nur noch der Durchbruch.

[Gesche Loft]

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www.jayathecat.com

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