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CD-Tipp

k.d. lang – "Watershed"

published: 03.02.2008

k.d. lang – "Watershed"  (Nonesuch/Warner) k.d. lang – "Watershed" (Nonesuch/Warner)

"Watershed", Englisch für Wendepunkt, ist ein bezeichnender Titel für k.d. langs neues Album. Erstmals ist die kanadische Musikerin alleinige Produzentin, Song-Schreiberin und Sängerin in einer Person. Dabei ließ sie es sich auch nicht nehmen, mehrere Instrumente selbst einzuspielen.

Mit "I Dream Of Spring" beginnt das Album mit Steel-Gitarrenspiel in einem ruhigen, sehr melodiösen Song, der mit Streichern unterlegt ist. Das Lied erzählt von einem Thema, das vermutlich immer aktuell sein wird: dem Traum von der einen, ewig währenden Liebe. "This world is filled with frozen lovers / their sheets, their beds are frightfully cold", singt lang in ihrem charakteristischen, melancholischen Tonfall von unvollkommenen, kalten Beziehungen und der Sehnsucht nach der perfekten Liebe.

Zwar beginnt das Album mit einem sanften Hauch von Country, doch hat sich k.d. lang auf "Watershed" von ihrem früheren Image gelöst. Begonnen hatte die oft als "Ikone der Lesben und Schwulen" bezeichnete Sängerin nämlich Anfang der 80er Jahre in der Stilrichtung Country. Doch inzwischen zeichnet sich ihre Musik durch eine ganz eigene, abwechslungsreiche Mischung aus Singer/Songwritertum, Pop, Country und etwas Jazz aus.

"Watershed" ist ein ruhiges, melodisches und harmonisches, fast kammermusikartiges Album, dessen Songs wie Wasser dahinplätschern. Die Mischung aus einer Vielzahl verschiedener Instrumente, die von Streichinstrumenten dominiert wird, erinnert bisweilen an verträumte Filmmusik. In ihren Liedern beschäftigt sich lang mit Beziehungen, Träumen und Selbsterfahrung.

langs neuntes Album bildet eine Art Zusammenfassung ihrer bisherigen Stilausflüge. Während "Sunday" jazzig angehaucht ist, ist "Jealous Dog" ein klangvoller, mit Klavier untermalter Singer/Songwriter-Song. "So hört es sich an, wenn ich zuhause vor mich hin singe", sagt lang, die den Song an einem einzigen Morgen am Stück aufnahm.

[Marlene Hofmann]

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