Sängerin Fee.

"Ich war immer ein Freigeist"

published: 13.03.2018

Ihr Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen zahlen sich aus: Die Musikerin Fee. startet mit ihrem ersten eigenen Album "Ein Zimmer Küche Bad" durch (Foto: Vero Bielinski) Ihr Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen zahlen sich aus: Die Musikerin Fee. startet mit ihrem ersten eigenen Album "Ein Zimmer Küche Bad" durch (Foto: Vero Bielinski)

Mal fröhlich, mal melancholisch. Manchmal naiv, dann wieder brutal realistisch. Fast immer alleine mit der Gitarre, gerne auch mit Band oder Streichquartett: Fee. kann ihren Stil und sich selbst nur schwer in drei Worten beschreiben. Denn die junge Singer/Songwriterin Fee Mietz ist vielseitig und macht das, worauf sie Lust hat. Obwohl sie mal Teil einer Band mit Plattenvertrag war, entschied sie sich, Schluss mit diesem früheren Leben zu machen. Gerade ist ihr erstes eigenes Album "Ein Zimmer Küche Bad" herausgekommen. Im Pointer-Interview erzählt sie, wie es war, von Null anzufangen, und warum sie lieber kein Vorbild sein will.

FEE. - Wie bei den Magneten (Offizielles Musikvideo)


 

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Als Frontfrau ihrer ehemaligen Band stand Fee. bereits auf großen Bühnen. Vom Plattenlabel fühlte sie sich jedoch zunehmend fremdbestimmt. Sie kündigte den Vertrag und trat aus der Band aus. "Von außen sah es aus wie ein Rückschlag. Ich spielte wieder in kleinen Wohnzimmern, doch das war mir egal. Für mich war es genau der richtige Schritt", sagt sie. Um sich herum hat sie wieder eine Band aufgebaut, die sie bei Auftritten unterstützt. Jedoch gehen alle Entscheidungen von ihr aus. Ihr schönster Moment als Solokünstlerin? "Das Gefühl, als sich Leute für meine erste EP interessierten und die CD kauften. Das war ziemlich überwältigend."
 

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Schon als Kind schrieb Fee. in Freundebücher, dass sie "Sängerin oder Schauspielerin" werden wolle. Dabei war sie noch nie eine "Rampensau", wie sie selbst sagt. Lieber will sie Menschen zum Nachdenken bringen oder irgendwie bewegen. In ihrem Song "Einzimmerwohnung" spricht sie wohl vielen jungen Leuten aus der Seele. In dem Stück geht es um Erwartungen anderer und Zukunftssorgen. Fee. hat schon oft zu hören bekommen, dass Musik brotlose Kunst sei. Fragen wie "Was machst du in zehn Jahren?" blendet sie aber aus. Ihr Trick: Sie ist zu 100 Prozent von ihrer Musik überzeugt. "Dann kann man auf volles Risiko gehen und hat einen ständigen Antrieb."

FEE. - Einzimmerwohnung (Offizielles Musikvideo)


Fee. ist also eine mutige junge Frau, die nichts von einem Plan B hält. Dabei hat sie ein Studium der Sozialen Arbeit absolviert. "Das Studium habe ich angefangen, um auch mal etwas anderes gemacht zu haben. Ich habe es zwar durchgezogen, aber es war immer nur Nebensache", meint sie. Als Vorbild sehe sie sich daher überhaupt nicht. "Im Studium war ich genau wie in der Schule sehr faul. Mir war es immer wichtiger, meinen Träumen zu folgen."
 

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Im April ist Fee. in Hamburg und Frankfurt für zwei Albumreleaseshows live zu sehen. Im Herbst geht es für sie auf Clubtour. Raus aus kleinen Wohnzimmern, rauf auf die Bühne. Sich selbst treu zu bleiben und frei zu sein, hat sich für die junge Künstlerin gelohnt. "Es ist ein Prozess, und ich bin gespannt darauf, was noch kommt." Wir auch, liebe Fee.!

Tourdaten:

16.04.2018 Frankfurt (Main)/Nachtleben
24.04.2018 Hamburg/Häkken
11.05.2018 Frankfurt (Main)/W-Festival/Alte Oper (Support für Christina Stürmer)

Die Autorin: Aleksandra Janevska

Die Autorin: Aleksandra Janevska

Im kahlen Ruhrgebiet aufgewachsen, ging es fürs Jurastudium ins grünere Münster. Dort angekommen, stellte Aleksandra fest, dass sie doch lieber raus in die Welt möchte, um Journalistin zu werden. Daher hieß es nach dem Staatsexamen: Ab in den Norden! Wo sonst lassen sich lange Spaziergänge am Wasser, Besuche in vegetarischen Restaurants und spannende Geschichten am Puls der Zeit besser verbinden? Bei Pointer und in der größten Hafencity Deutschlands fühlt sie sich seit der ersten Minute pudelwohl.

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Das Album "Ein Zimmer Küche Bad" auf itunes
Singer-Songwriterin Fee. im Web

ID||UCkYTiDEMT9SOUHG5G12vzCw
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FEE. (23 Videos)

FEE. Die Geschichte einer anhaltenden Musik-Pilger-Tour... Straßenmusik, Wohnzimmer-Konzerte, WG-Sofakanten, Studentensuppenküchen, Texte(n) ‚on the road’ – das ganze FEE.-Ding im Kopf - schon immer - immer vorwärts. Richtung Glücksgefühl - für Leute, zum versprühen. Längst von größeren Bühnen. Auch ausgezeichnet. Mit nem Udo Lindenberg-Preis – dem „Panikpreis“. „Unangepasste Musik“ wurde ausgepreist, laut Udos Stiftung. Unangepasst? Kannste wohl sagen, und heißt bei ihr: Erfolg, JA: zu ihren Konditionen - kein fake, kein Schreib-Camp, kein musikalisches Allwetterjäckchen. Aber nie gleich mit dem Kopf in den Wolken, aus denen Geld oder ein Spotify-Stream regnen könnte. Und? Geht! Ihre Songs sind ungestüme Oden ans Leben, skurrile Beobachtungen, Selbstironie, vertraute Schwesternhaftigkeit. Alles geht, was von Herzen kommt. Laut, leise, inbrünstig, intim. FEE. gehts um Ausdruck und Haltung, mal Freude, und auch mal Tränen.

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