KZ-Gedenkstätte

Kollegah und Farid Bang besuchen Ausschwitz

published: 03.05.2018

Die Rapper Farid Bang (l.) und Kollegah, die trotz antisemitischer Zeilen einen Echo gewannen, haben angekündigt, die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen (Foto: Patrick Becher/Public Address) Die Rapper Farid Bang (l.) und Kollegah, die trotz antisemitischer Zeilen einen Echo gewannen, haben angekündigt, die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen (Foto: Patrick Becher/Public Address)

Ob Kollegah und Farid Bang lernfähig sind? Die dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzten Gangsta-Rapper wollen die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen. Dies bestätigten die HipHopper gegenüber der Zeitung "Bild". Sie waren vom Internationalen Auschwitz-Komitees dazu aufgefordert worden. "Wir nehmen die Einladung an", so Farid Bang laut "Bild". Versöhnliche Geste oder Gelegenheit für PR und Provoation? Der Besuch soll am 3. Juni erfolgen - dann wissen wir mehr.
 

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Zudem wurde am 2. Mai bekannt, dass sie Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen die Musiker ermittelt. Dies teilte ein Sprecher der Behörde mit. Es seien zwei Strafanzeigen gegen die Echo-Gewinner eingegangen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Texte der beiden auf ihre strafrechtliche Relevanz. Dabei geht es nicht nur um antisemitische Texte des letzten Albums "Jung, Brutal, Gutaussehend 3", sondern auch um älteres Material.
 

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Die Verleihung des Musikpreises Echo an die Rapper in der Kategorie in der Kategorie Hip-Hop/Urban National war zu einem Skandal eskaliert, in deren Folge zahlreiche Musiker wie der Rocksänger Marius Müller-Westernhagen und der Dirigent Saniel Barenboim ihre Auszeichnungen zurückgaben. Inzwischen wurde der Preis vom Verband der Musikindustrie abgeschafft. Die CD des Duos enthält Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust / komm an mit dem Molotow".
 

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Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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