CD-Tipp

Panic! At The Disco -"Pray For The Wicked"

published: 02.07.2018

Die Band Panic! At The Disco um Brendon Urie hat ihr neues Album "Pray For The Wicked" veröffentlicht (Foto: Jimmy Fontaine) Die Band Panic! At The Disco um Brendon Urie hat ihr neues Album "Pray For The Wicked" veröffentlicht (Foto: Jimmy Fontaine)

"Pray For The Wicked" singt Panic! At The Disco-Sänger Brendon Urie auf dem gleichnamigen Album. Und wer Urie kennt, der weiß, dass diese Aussage wie die Faust aufs Auge zu dem 31-Jährigen passt. Nachdem das letzte Album "Death Of A Bachelor" im Jahr 2016 auf Platz eins der amerikanischen Billboard-Charts schnellte, stellte sich die Frage, ob die Alternativ-Rock-Band mit ihrem neuen Werk an diesen Erfolg anknüpfen kann. Immerhin verließ in der Zwischenzeit der bei den Fans äußert beliebte Bassist Dallon Weekes die Band, und Urie war als Hauptdarsteller im Broadway-Musical "Kinky Boots" beschäftigt. Kann bei all dem Chaos ein weiteres erfolgreiches Album entstehen? Die Antwort lautet "ja!". Das zeigt nicht nur der erneute Platz eins in den US-Charts.

Panic! At The Disco: Say Amen (Saturday Night) [Official Video]


Um den Fans das Warten aufs Album zu versüßen, wurden vorab bereits die beiden Songs "Say Amen (Saturday Night)" und "(Fuck A) Silver Lining" veröffentlicht. Nach einer Live-Performance bei der berühmten "The Tonight Show" von Jimmy Fallon und einem "Buzzfeed"-Interview, bei dem Urie mit Hundewelpen kuschelt (der "aww"-Faktor hat sich deutlich gesteigert) ist das Album nun endlich da. Der Longplayer ist eine Reise durch Uries Karriere. Während er in "High Hopes" von Hoffnungen singt, scheinen die Lieder "Roaring 20s" und "Dancing's Not a Crime" von seiner Zeit am New Yorker Broadway inspiriert worden zu sein. Denn nicht nur die Titel der Songs vermitteln das Gefühl, dass diese Lieder auf eine Theaterbühne gehören.
 

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In "Hey Look Ma, I Made It" wendet sich der Sänger aus Las Vegas an seine Mutter, zeigt ihr, dass ihre Bedenken, ob ein Job im Musikgeschäft wohl zu etwas führen könne, unberechtigt sind. Denn: Er hat es geschafft. Gleichzeitig erzählt der Song aber auch, wie skrupellos es in der Entertainment-industrie zugeht. "Cause I'm a hooker sellings songs and my pimp's a record label" heißt es dort. Auf Deutsch: "Ich bin eine Nutte und mein Zuhälter ist eine Plattenfirma". Klingt hart, spiegelt aber das kalte Business der Branche wider. Auch das dazugehörige Musikvideo befasst sich mit dem Thema, dort ist Urie als Stoffpuppe, wie man sie von den Muppets kennt, zu sehen. Stoff-Brendon unterschreibt einen Vertrag, feiert durchzechte Partynächte mit Mädels und gewissen Substanzen, singt. Und wird am Ende des Auftritts, am dem Ende des Videos, vom Manager achtlos in die Ecke geworfen. Er ist eben nur eine Puppe des Managements. Heutzutage muss sich Urie diesbezüglich eigentlich keine Sorgen mehr machen: Er ist erfolgreich und laut einem Interview mit der "GQ", mit den Leuten seines Labels gut befreundet.

Panic! At The Disco: Hey Look Ma, I Made It [Official Video]


Mit einer bunt gemischten Auswahl an neuen Songs, die querbeet durch Alternative Rock, Emo-Pop und Pop-Punk pflügen, sowie Musikvideos, die weiterhin so merkwürdig sind, wie wir sie bereits von Urie gewohnt sind, glänzen Panic! At The Disco mit "Pray For The Wicked" erneut mit einem großartigen Album.
 

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The Puppy Interview With Brendon Urie Of Panic! At The Disco



[Svenja Nowak]

Links

Panic! At The Disco im Web
Brendon Urie auf Instagram

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