KAT im Porträt

Rock und Ruhiges

published: 22.03.2005

KAT (Foto: Public Address) KAT (Foto: Public Address)

Sie vereint Gegensätze. „Zwischen zart und richtig rausgehauen“ – so beschreibt die Frankfurter Sängerin KAT ihre Musik. Rock und Ruhiges sind ihr Metier – zu hören auf ihrem Album „Polaroid Of Truth“ (Free Records), das seit dem 21. März 2005 in den Läden steht. Auch drauf ist "Love Is The Message", Titelsong der RTL-Kampagne "Message Music Contest".

Die 27-Jährige bewundert Evanescence, Alanis Morissette , Sinéad O’Connor und Kate Bush, weil die „Power-Musik“ machen, wie sie sagt. Das trifft auch auf P!nk zu. Letztes Jahr in Hamburg durfte KAT im Vorprogramm des amerikanischen Popstars auftreten. „Ich war tierisch aufgeregt“, gibt KAT zu. „Als ich dann auf der Bühne stand, war ich total überrascht, dass die Leute sogar meine Lieder mitgesungen haben.“ P!nk selbst hat sie nicht kennen gelernt: „Sie wird leider sehr abgeschirmt“, bedauert KAT.

Dass sie jetzt selbst im Mittelpunkt steht, kann sie noch kaum glauben. Als Kind schloss sie sich ins Wohnzimmer ein, um dort unbeobachtet zu tanzen. Vor zwei Jahren sang sie eine Background-Stimme für Xavier Naidoo, dessen Live-Präsenz sie beeindruckt. Jetzt hat sie zwölf selbst komponierte Songs auf einer eigenen CD veröffentlicht. Ihr Fazit: „Es lohnt sich, große Träume zu haben.“

Sind überhaupt noch Ziele übrig? „Ich würde gerne einmal im Flutlicht singen“, gesteht KAT und lächelt zugleich begeistert und ein bisschen verlegen. Und wenn ihre Augen so leuchten wie jetzt, versteht man sofort, warum ein amerikanischer Musiker ihr einst den Spitznamen KAT gab.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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